Dicker Bauch und Erektionsprobleme

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Junge Männer können bis zu einem gewissen Alter mehr oder weniger alles essen, was ihnen schmeckt. Auch die Menge macht sich eher weniger bemerkbar. Doch etwa ab dem 30. Lebensjahr verändert sich der Stoffwechsel, die Pfunde, die man rauffuttert, wird man nicht mehr so schnell los. Das Ergebnis: Übergewicht und zwar vom Feinsten. Übergewicht jedoch ist nicht nur unästhetisch – dicker Bauch, dicke Beine und Schenkel etc. – sondern auch gesundheitsschädlich. Männer (Frauen übrigens auch!) riskieren mit jedem „überflüssigen“ Pfund ihre Gesundheit. Erkrankungen, wie Bluthochdruck, Arteriosklerose, Darmträgheit, Herz-Kreislaufkrankheiten sind zu erwarten. Doch das ist noch nicht alles. Männer, die übergewichtig sind, neigen leider auch zu Potenzproblemen. Potenzstörungen bei übergewichtigen Männern können bereits erste Anzeichen einer anderen, schwerwiegenden Erkrankung sein. Diabetes, Koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, all diese Krankheiten haben Erektionsstörungen als Vorbote, oder als Folgeerscheinung. Abnehmen ist viel mehr, als ein Kampf gegen Übergewicht. Es ist nicht nur die Optik, die durch Abnehmen verbessert wird. Man fühlt sich wohler in seiner Haut, man ist vitaler und fit. Spezielle Diäten, und eine große Portion an Sport tragen nur Positives zum Wohlbefinden bei. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten Wohlfühlkurse an, die Sportangebote reichen von Nordic Walking bis hin zu Trainingseinheiten im Fitness-Studio. Die meisten diese Angebote sind für die Versicherten kostenlos. Einige Kurse richten sich speziell an Übergewichtige. Im Rahmen dieser Kurse lernt man mit Diäten umzugehen, lernt man fettarm, aber dabei schmackhaft und gesund zu kochen. Mit den purzelnden Pfunden steigt das Gefühl der Vitalität und das macht sich auch im Sexleben positiv bemerkbar.

Durch Gewichtszunahme und mit steigendem Alter, oder durch Vorerkrankungen können sich Schwankungen im Hormonhaushalt bemerkbar machen. Ein gestörtes Testosteron-Östrogen-Verhältnis wirkt sich negativ auf die Potenz aus. Dies wurde bereits durch wissenschaftliche Studien belegt. Testosteron ist ein vielseitiges Hormon. Es dient nicht nur der Libido-Erhaltung, sondern spielt eine große – aber vor allem nützliche – Rolle beim Abnehmen. Fakt ist, dass sich Erektionsstörungen mit Potenzmitteln behandeln lassen. Doch bevor man zur Pille greift, sollte man sich gründlich untersuchen lassen. Chemisch hergestellte Pillen sind äußerst reich an unerwünschten Nebenwirkungen. In vielen Fällen kann man durch gezieltes Abnehmen auf die Pillen sogar komplett verzichten und man tut etwas für seine Gesundheit. Mit Gewichtsreduktion vermeidet man also nicht nur Erektionsstörungen, sondern auch Erkrankungen, die Herzinfarkt, oder gar Schlaganfall verursachen können. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten. Erektionsstörungen sind kein Tabu-Thema… Scham dem Arzt gegenüber ist hier absolut Fehl am Platze.

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