Wassermelonen bieten sich nicht nur als Erfrischung an heißen Tagen an, sondern könnte die runde Frucht des Kürbisgewächses auch als Potenzmittel, ähnlich wie Viagra wirken. Wäre hier nicht ein kleiner Haken an der Sache. Schale und Fruchtfleisch von Wassermelonen enthalten einen Inhaltsstoff, namens Citrullin. Kommt dieser Stoff beim Verzehr mit bestimmten Enzymen in Kontakt, so sorgt Citrullin für eine Erweiterung der Gefäßwände. Das Großartige daran ist, dass im Gegensatz zu Viagra hier keine Nebenwirkungen zu erwarten sind. Beim Verzehr großer Mengen von Wassermelonen kommt Citrullin mit bestimmten Enzymen in Kontakt, wodurch im Körper eine Aminosäure Arginin produziert wird. Dies ist der Stoff, der sich für das Herz-Kreislaufsystem positiv auswirkt. Die gefäßerweiternde Wirkung ist sehr gut. Allerdings ist die Konzentration von Citrullin in der Schale am höchsten, die jedoch nicht gegessen werden kann. Deshalb überlegt man bereits, wie es möglich sein könnte, die Konzentration auch im Fruchtfleisch zu erhöhen.
Natürlich gibt es auch einen Haken an der Sache, wie am Anfang erwähnt. Erstens, wäre die Wirkung bei weitem nicht so stark, wie die von Viagra, zweitens müsste man soviel Wassermelone essen, dass man sowieso ständig auf die Toilette rennen müsste. Auf anderem Wege sei es nun mal nicht möglich, ausreichende Mengen an Citrullin aufzunehmen.