Ein gesunder Hormonhaushalt ist nicht für eine Frau wichtig, wenn es um die Fruchtbarkeit geht, sondern auch für den Mann. Für die Potenz allgemein ist das perfekte Zusammenspiel von verschiedenen Hormonen notwendig. Ist diese Ausgeglichenheit gestört, können Erektionsstörungen auftreten, sogar Unfruchtbarkeit kann die Folge sein. Wenn man von Hormonen spricht, meint man aber nicht ausschließlich die Sexual- oder Geschlechtshormone. Auch in der Hirnanhangdrüse werden Hormone produziert, die für die Potenz eine zentrale Rolle spielen. Dasselbe gilt für die Schilddrüsen, womit wir nun auch beim eigentlichen Thema wären. Kämpft ein Mann mit Erektionsstörungen, geht er meist zunächst zum Hausarzt, oder zum Urologen. Diese suchen zunächst nach einer organischen Ursache für die Probleme, doch wenn hier nichts zu finden ist, geht es ans Eingemachte. Es wird nicht nur ein großes Blutbild erstellt, sondern auch ein Hormonscreening durchgeführt. Letzteres fällt in der Regel in die Zuständigkeit von Endokrinologen. Funktionsstörungen der Schilddrüse können nur auf diese Weise erkannt und nach Bedarf auch behandelt werden. Schon eine latente Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) kann sich negativ auf die Potenz auswirken. Allerdings gilt dasselbe für eine Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion). Auf der Suche nach Ursachen für die erektile Dysfunktion kommt man also früher, oder später mit diesen Begriffen in Berührung. Jod ist das Element, das die Schilddrüse für die Hormonproduktion benötigt. Jodiertes Salz, und Salzwasserfische sind hier die besten Jodlieferanten, um den Bedarf zu decken. Ein Hormonscreening ist nicht nur bei erektiler Dysfunktion indiziert, auch die Vermutung der Unfruchtbarkeit kann schon ein Grund sein für diese Untersuchung. Zusammengefasst kann man also sagen, Störungen der Schilddrüsenfunktion können die Potenz negativ beeinflussen und für Erektionsstörungen sorgen.
Dez 18