Professor wegen Bio-Potenzpille beurlaubt

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Im Frühjahr machten die Meldungen um ein neues Bio-Potenzmittel die Runde. Im Internet und in den Druckmedien wurde ausführlich berichtet. Nun ist auch der damit verbundene Ärger da. Die Berliner Charité distanzierte sich schon damals von dem Tun des Professors Holger Kiesewetter. Nun wurde der Professor beurlaubt. Ihm wird vorgeworfen, die Studien und Untersuchungen ohne entsprechende wissenschaftliche Parameter durchgeführt zu haben. Die Meldungen über die neue Bio-Potenzpille sind durch einen Mitarbeiter aus dem Stab des Professors in die Medien gelangt. Das Besondere daran war, dass derjenige kein Arzt, sondern ein Student war, der an seiner Doktorarbeit gearbeitet hat. Nun laufen die Ermittlungen gegen den Professor. Die Ergebnisse der Durchsuchungen liegen noch nicht vor, für die Auswertung sind noch Wochen nötig. Mittlerweile ist auch bekannt, dass der Professor bereits mehrere Male für Schlagzeilen sorgte. Die Gründe hierfür waren zeitweise recht dubios, bis zweifelhaft. Ob sich nun die Vorwürfe gegen den Professor erhärten, lässt sich noch nicht sagen. Seine Beurlaubung übt jedoch auf die derzeit laufenden Ermittlungen keinerlei Einfluss aus. Kritiker sehen in der Bio-Potenzpille einen PR-Gag, die Pille soll demnach absolut keine Wirkung haben. Es ist immer wieder schlimm zu hören, wenn auf Kosten betroffener Patienten solch ein Spaß gemacht wird.

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