Potenzstörungen sind immer noch Tabuthema Nummer eins bei den Herren der Schöpfung. Gerade mal 15% der Betroffenen haben den Mut, einen Arzt aufzusuchen und über ihr Problem zu sprechen. Dabei ist Sex ein „Glücklichmacher“ und sorgt für gute Gesundheit und Vitalität. Niemand muss es hinnehmen, dass sein Stehvermögen nachlässt. Dies ist keineswegs ein Problem, das mit dem Alter kommt, wie es ihm passt. Allerdings sind sexuelle Störungen auch bei den Frauen immer noch ein Tabuthema, wobei das weibliche Geschlecht immerhin häufiger den Arzt nach Rat fragt, wenn es im Sexualleben nicht mehr so läuft, wie sonst. Als vor 10 Jahren Viagra auf den Markt kam, konnten viele Männer aufatmen, denn ein Ende der Potenzprobleme kam in Sicht. Doch ohne ärztliche Untersuchung keine Pille. So sieht es zumindest die Verordnung vor. Gerade chemisch hergestellte Mittel, wie Viagra, Cialis und Co. haben in vielen Fällen starke Nebenwirkungen. Insbesondere der Herz-Kreislauf ist hiervon betroffen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Männer, die auf Viagra spekulieren, nicht wild im Internet nach einer rezeptfreien Lösung suchen. Die ärztliche Untersuchung kann nicht nur den Weg zu Viagra ebnen, sondern dient zudem auch als Präventivmaßnahme, denn Erkrankungen, die auch nur selten, oder erst sehr spät Beschwerden verursachen, können im Rahmen der Untersuchung ans Tageslicht gefördert werden.
Für viele Männer ist ihre Potenz das, was sie – ihrer Meinung nach – überhaupt zum Mann macht. Die psychische Belastung, die eine erektile Dysfunktion nach sich zieht, ist enorm. Deshalb: Falls Sie betroffen sind, dann scheuen Sie sich nicht und suchen Sie den Kontakt zum Arzt Ihres Vertrauens. Erfahrene Psychologen können außerdem eventuelle psychische Ursachen erkennen und beseitigen. Oftmals ist gar keine medikamentöse Behandlung notwendig. Und wenn doch, der Weg geht immer nur über den Arzt.