Für einen Mann ist seine Potenz wohl der kostbarste Schatz, den er nur haben kann. Deswegen sollte man darauf genau so gut Acht geben, wie allgemein auf die Gesundheit. Denn nur ein gesunder Mann ist Potent. Es existieren Potenzkiller, die das Stehvermögen nicht nur vorübergehend, sondern nachhaltig rauben können. Dabei ist es ein Leichtes, diese Potenzkiller zu vermeiden, indem man ein wenig auf die Lebensumstände, Lebensführung, sowie Ernährung achtet.
Hauptfeind Nummer eins ist auf jeden Fall der Tabakkonsum. Tabak ist eine Droge, die nicht nur psychisch abhängig macht, sondern auch schwere körperliche Schäden nach sich zieht. Bereits nach der ersten Zigarette verengen sich die Gefäße. Jahrelanges Rauchen verengt nicht nur die Gefäße, die das Herz umgeben, sondern auch die Gefäße im ganzen Körper. Schlechte Durchblutung der Hände und der Füße ist nur eines der vielen Zeichen dafür, dass man dem Körper bereits große Schäden zugefügt wurden. Sie fragen nun bestimmt, was hat das mit der Potenz zu tun? Nun dies ist schnell erklärt. Es liegt auf der Hand, dass Rauchen auch die Gefäße der Genitalien verengt. Der Blutfluss wird negativ beeinflusst, eine Erektion kann nicht – wie vorher – problemlos stattfinden.
Potenzkiller Nummer zwei ist übermäßiger Alkoholkonsum. Alkohol schädigt nicht nur das Gehirn, sondern auch die inneren Organe, darunter auch diejenigen, die für die Potenz unersetzlich sind. Alkohol in geringen Mengen steigert die sexuelle Lust und lässt die Hemmschwelle herabsinken. Bei zuviel Alkohol geschieht jedoch etwas im Körper, was zwar die sexuelle Lust durchlässt, eine Erektion jedoch beinahe unmöglich macht. Der Grund dafür ist, dass Alkohol die Leistungsfähigkeit senkt. Jahrelanger Alkoholkonsum – in großen Mengen – führt des Weiteren zu ernstzunehmenden Erkrankungen, wie Diabetes, Leberzirrhose etc. Diese Erkrankungen haben nicht selten Impotenz zu Spätfolge.
Potenzkiller Nummer drei sind Drogen. Hier liegt der Grund in den chemischen Veränderungen im Gehirn, die durch die Drogen – und zwar Drogen aller Art! – verursacht werden. Wir sprechen hier von der so genannten Blut-Hoden-Schranke, eine Verbindung, bzw. Reaktionsbrücke zwischen limbischen System und Hoden. Drogenmissbrauch führt unvermeidlich zu Impotenz. Früher, oder später.
Auch falsche Ernährung, Stress, partnerschaftliche Konflikte kommen als Ursache für Impotenz infrage. Ein Zuviel an Kohlenhydraten, an denaturierten Lebensmitteln, Fast Food etc. führen unweigerlich zu einer Überlastung der Bauchspeicheldrüse. Die Folge ist die Ausschüttung von übermäßig viel Insulin. Eine Stoffwechselstörung is quasi vorprogrammiert. Mit einer gesunden Ernährung und einer vernünftigen Lebensführung lässt sich der Großteil dieser Potenzkiller vermeiden. Männer, die hohe Erwartungen – in sexueller Sicht – an sich stellen, leiden auch irgendwann unter diesen Druck, die Folge sind Erektionsstörungen, oder sogar Impotenz. Hier gelangt man schnell in einen Teufelskreis, aus dem man meist nur noch mit fachmännischer Hilfe, in Form von Psychotherapie, wieder herausbrechen kann. Sex soll Spaß machen und keinen psychischen Druck verursachen. Wer Angst hat, seiner Partnerin nicht zufrieden stellen zu können, der wird irgendwann die Lust an der Lust verlieren. Das ist jedoch nicht Sinn und Zweck der Sache.

