Lexikon: Ejakulation

Ejakulation kommt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich "Herausspritzen". Die Ejakulation wird häufig auch als Samenerguss bezeichnet und ist ein psychologischer Vorgang. Bei diesem Vorgang wird das Sperma in Stößen herausgespritzt. Teilweise wird auch ein Erguss ohne Spermien, bei welchem nur Seminalplasma freigesetzt wird, als Ejakulation bezeichnet. Die Ejakulation bzw. Samenerguss wird beim Masturbieren oder beim Geschlechtsverkehr ausgelöst, welche beide eine unwillkürliche Kette von Reflexen in Gang setzen. Das Sperma wird durch die Muskulatur vom Samenleiter, Samenblase, Schwellkörper und Beckenboden in rhythmischen Kontraktionen stoßweise aus dem Penis herausgespritzt.

Wenn man im Schlaf eine Ejakulation hat, wird dies auch als Pollution bezeichnet. Ausgelöst wird der Samenerguss vom Sexualzentrum im Zwischenhirn. Die Nervenimpulse von diesen wirken auf Nervenzellen, welche sich im Lendenteil des Rückenmarks befinden. Deren Nervenfasern wiederum lösen die Kontraktion der Genitalgänge und der zugehörigen Organe an. Bei einer Ejakulation werden zwischen ca. zwei und sechs Milliliter Sperma ausgestoßen.