Eine Erektionsstörung wird als erektile Dysfunktion bezeichnet. Diese kann sehr viele unterschiedliche Ursachen haben, die entweder organisch oder seelisch sein können. Eine Erektionsstörung kann jeden Mann treffen, egal wie alt er ist. Sie tritt jedoch häufiger auf, je älter man ist. Seit einigen Jahren gibt es bereits Medikamente, die diese erektile Dysfunktion entgegenwirken. Beispiele hierfür sind Sildenafil, Vardenafil oder Tadalafil. Die Phallographie wird diagnostisch verwendet und dient dazu, damit man die nächtliche Erektion nachweisen kann. Hierbei legt man ein Band um den Penis, welches einen Dehnungsmessstreifen beinhaltet, und schließt das Bändchen an ein Aufzeichnungsgerät an.
Hat man in der Nacht eine Erektion oder eine Schwellung, wird dies an das Aufzeichnungsgerät übertragen und der Arzt kann dies auswerten. Mit Hilfe dieser Methode kann man unterscheiden, ob die Erektionsstörungen von psychogener oder physiologischer Natur sind. Eine weitere Erektionsstörung ist Priapismus, bei der der Penis schmerzhaft dauererigiert ist. Dies muss sofort behandelt werden, da man sonst dauerhaft die Erektionsfähigkeit verlieren kann.

