Lexikon: Pheromone

Die Botenstoffe Pheromone dienen zur biochemischen Kommunikation zwischen den Lebewesen einer Spezies. Diese Kommunikation durch Pheromone zwischen Lebewesen erfolgt wie eine technische Signalübermittlung. Eine chemische Substanz wird durch eine Drüse abgegeben und gleicht dem Sender. Pheromonrezeptoren empfangen die Pheromone und sind vergleichbar mit einem Empfänger. Bei Insekten zum Beispiel löst dieses Naturschauspiel eine Verhaltensreaktion aus, wenn das Insektenmännchen mit der Antenne den Stoff empfängt. Beim Menschen gibt es nur wenige Untersuchungen. Die bekannteste Synchronisierung ist die des weiblichen Menstruationszyklus, bei der unbewusst geruchliche Signalstoffe verursacht werden sollen. Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass homosexuelle Männer anders auf Körperdüfte reagieren wie heterosexuelle Männer.

Homosexuelle Männer sollen demnach genauso ansprechen wie heterosexuelle Frauen. Bei der sexuellen Orientierung können Pheromone also eine Rolle spielen. Beim Menschen spielen geruchliche Signalstoffe eine große Rolle. Diese arbeiten mit dem Immunsystem zusammen. Frauen ziehen deshalb Partner vor, die einen Haupthistokompatibilittskomplex haben, der sich sehr stark von ihrem eigenen unterscheidet. Dadurch haben ihre Kinder ein generell stärkeres Immunsystem.