Die dunkelbraune Yohimbe Rinde ist einer der wenigen natürlichen Potenzmitteln, die nicht frei von Nebenwirkungen sind. Der Baum wächst im tropischen Westafrika, wo seine Rinde vor allem von den Massai geschützt und häufig für Initiationsriten verwendet wird. Wichtigster Inhaltsstoff der Yohimbe Rinde ist der psychoaktive Stoff Yohimbin. Yohimbin hat eine aphrodisierende Wirkung und das nicht nur für den Mann. Auch die weibliche Libido wird von diesem Stoff gestärkt. Die Durchblutung der Leistengegend wird gefördert, zudem wirkt Yohimbin blutdrucksenkend. Während Yohimbin-Spiegel-Tabletten verschreibungspflichtig sind, ist der Wirkstoff in homöopathischen Lösungen, rezeptfrei erhältlich.
Die Wirkung von der Yohimbe Rinde tritt nicht - wie bei anderen natürlichen Potenzmitteln - sofort ein, sondern erst nach zwei bis drei Wochen, regelmäßiger Einnahme vorausgesetzt. Neben der positiven, Potenzsteigernden Wirkung weist die Yohimbe Rinde leider auch eine Reihe unerwnschte Nebenwirkungen auf. So klagten Testpersonen über Übelkeit, Herzjagen, Blutdruckproblemen, über verstärkten Speichelfluss, Schwindel, Unruhe und Zittern. Insbesondere ist Vorsicht geboten, wenn man Kaffeetrinker ist. Koffein verstärkt die Wirkung und auch die Nebenwirkungen von Yohimbin.
Da Yohimbin ein psychoaktiver Wirkstoff ist, lassen sich damit vor allem seelisch bedingte Erektionsprobleme behandeln. Über die Wirksamkeit gibt es leider nur spärliche Berichte und Studien, viele davon berichten nur über einen 60%-igen Erfolg. Nichtsdestotrotz galt der Yohimbe Baum, bzw. der Wirkstoff Yohimbin in der Medizin für lange Zeit als DAS orale Aphrodisiakum. Männer, die unter Herz-Kreislauferkrankungen, schweren psychischen Störungen, schweren Nieren- und Lebererkrankungen, sowie unter Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich leiden, dürfen Yohimbin nicht zu sich nehmen.

