Wie sonst für den Körper, so auch für die Potenz spielen Abwehrkräfte und Hormone eine überaus wichtige Rolle. Für die Potenz ist es wichtig, die körpereigene Hormonproduktion schon morgens anzukurbeln. Hierfür gibt es spezielle Übungen, die wir gleich näher erläutern werden. Kalt-Warm-Duschen regen wiederum die körpereigenen Abwehrkräfte an. Durch diese Wechselduschen härten Sie jedoch nicht nur Ihre Abwehrkräfte ab, sondern gelangen zudem auch zu einem viel besseren Selbstbewusstsein. Die Energetisierung Ihres Sexualzentrums ist wesentlicher Bestandteil der Übungen. Wer sich ein wenig mit der traditionellen chinesischen Medizin befasst, wird schnell feststellen, dass hier für alle Bereiche des Körpers eine zuverlässige Methode existiert, die man ins tägliche Leben integrieren kann, um so für ein besseres Wohlbefinden zu sorgen. Gifte, wie Nikotin, Alkohol etc. sollte man nach Möglichkeit vermeiden. Es ist allgemein bekannt, dass Rauchen, sowie übermäßiger Alkoholkonsum früher, oder später zur Impotenz führen. Durch das Rauchen wird die Sauerstoffzufuhr gemindert, was zu einer mangelhaften Durchblutung des Penis, sowie anderer Organe führt. Während auf Nikotin gänzlich zu verzichten ist, gelten beim Alkoholkonsum bestimmte Regeln. Bekannt ist, dass Alkohol eine entspannende und enthemmende Wirkung hat. Allerdings nur dann, wenn das Maß nicht überschritten wird. Aus gesundheitlicher Sicht ist Alkohol in geringen Mengen als akzeptabel einzustufen. Ein Bier (0,5L), oder ein-zwei Gläser Wein (0,3L) heben die Stimmung und lösen unter Umständen bestimmte Blockaden. Mehr sollten es aber nicht sein. Ein Zuviel an Alkohol führt vielmehr zu Erektionsstörungen.
Um die körpereigene Hormonproduktion anzukurbeln, nehmen Sie sich morgens vor dem Aufstehen einige Minuten Zeit. Eine Hodenmassage löst nicht nur Spannungen, sondern sorgt auch für eine bessere Hormonproduktion. Die Durchblutung wird angekurbelt, die Potenz wird so unterstützt. Für eine Hodenmassage benötigt man gerade mal einige Minuten. Und so geht es:
Rechter Hoden:
Rückenlage, Beine leicht anwinkeln. Achten Sie darauf, dass Sie bequem liegen und sich entspannen können. Nun nehmen Sie Ihren rechten Hoden in die rechte Hand. Einen optimalen Griff erzielen Sie, wenn Sie den Hoden zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger nehmen. Gerade so fest, dass Sie keine Schmerzen empfinden. Ziehen Sie den Hoden nach rechts unten weg, und zwar in schneller Abfolge, 50mal. Auch hier gilt es, so zu üben, dass Sie keine Schmerzen dabei haben.
Mit dem Linken Hoden verfahren Sie genau so. Hier nehmen Sie den linken Hoden in die linke Hand.
Die Hodenmassage endet mit einer Übung, in der beide Hoden gleichzeitig mit einbezogen werden. Bilden Sie mit einer Hand (egal welche) einen Korb um Ihre beiden Hoden. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Hoden so fest halten, dass Sie während der Übung nicht aus der Hand rutschen. Schütteln Sie Ihre Hoden in schneller Abfolge, und zählen Sie dabei bis fünfzig. Diese drei Übungen dauern knapp drei Minuten. Sie werden aber schon bald eine Veränderung – im positiven Sinn – verspüren.
Ihr Sexualzentrum befindet sich in Ihrem Unterbauch, direkt über dem Schambein. Diese Übung aktiviert Ihr Sexualzentrum. Sie werden beide Hände dazu benötigen. Ihre Hoden nehmen Sie dazu in die linke Hand, die rechte Hand legen Sie auf den vorhin beschriebenen Punkt direkt über dem Schambein. Nun kreisen Sie gegen den Uhrzeigersinn fünfzig Mal mit der rechten Hand. Auch hier ist eine schnelle Abfolge optimal. Danach tauschen Sie die Hände. Mit der linken Hand am Bauch kreisen Sie fünfzig Mal im Uhrzeigersinn. Es ist durchaus möglich, dass Sie bei der Ausführung dieser Übungen eine Erektion bekommen.
Wechselduschen haben eine positive Auswirkung auf das allgemeine Wohlbefinden. Die körpereigene Abwehrkräfte werden gestärkt, das Selbstbewusstsein ebenso. Allerdings ist hierfür ein gesundes Herz-Kreislaufsystem erforderlich. Wechselduschen haben medizinische Wirkung. Es ist überaus wichtig, dass Sie Ihren Herz-Kreislaufsystem regelmäßig kontrollieren lassen. Der beste Ansprechpartner für diese Kontrollen ist ein Internist, oder ein Kardiologe. Die Kalt-Warm-Dusche kann man perfekt in das tägliche Duschritual einfügen. Wichtig ist, dass Sie sich die Richtung merken. Man arbeitet immer in Richtung Herz. Häufigkeit pro Dusche: 4mal. Dabei beginnen Sie mit warm, worauf eine kalte Dusche folgt. Dann wieder warm, und abschließend wieder kalt. Den Effekt werden Sie schon nach dem ersten Mal deutlich wahrnehmen können. Sie beginnen am rechten Bein und zwar an der Außenseite. Dabei wird der Wasserstrahl vom Fuß, langsam über das Bein bis zur Hüfte geführt. Wenn Sie an der Hüfte angekommen sind, verweilen Sie hier für einige Sekunden. Dabei sollten Sie den Wasserstrahl zwischen Hüfte, Leiste und Hoden abwechseln führen. Das kalte Wasser sollten Sie von unten auf die Hoden richten und 5 Sekunden lang auf die Hoden wirken lassen. An der Innenseite des Beines wird der Wasserstrahl dann wieder nach unten zum Fuß geführt. Am linken Bein wird genau dasselbe durchgeführt. Nach den Beinen werden die Arme mit dem gleichen Verfahren behandelt. Auch hier beginnt man rechts außen. Wenn Sie bei den Schulterblättern angekommen sind, dann verweilen Sie hier auch einige Sekunden. Lassen Sie den Wasserstrahl auf Brust und Rücken niederprasseln und genießen Sie diesen erfrischenden Effekt.

