Auch ein guter Liebhaber sollte über ein gewisses Maß an Fitness und Ausdauer verfügen. Sex ist die schönste Nebensache der Welt, doch auch hier werden unzählige Muskeln, sowie der Kreislauf enorm gefordert. Wer im Bett also seinen Mann stehen will, sollte auf eine gute Ausdauer nicht verzichten. Insbesondere das Herz-Kreislaufsystem ist stark gefordert, denn es muss die notwendigen Mengen an Blut und Sauerstoff herbeizaubern. Gelingt es nicht, so ist als erstes die Potenz, die daran glauben muss. Denken Sie an unsere Worte aus den vorangegangenen Kapiteln! Für eine Erektion ist nicht nur ausreichend Blut erforderlich, sondern auch eine entsprechende Menge an Sauerstoff. Auf ein Potenztraining sollte man also auf keinen Fall verzichten wollen. Ihr Potenztraining ist jedoch eine Zeit sparende Angelegenheit. Trotzdem wird der erwünschte Effekt nicht ausbleiben. Im Rahmen Ihres Potenztrainings werden Sie verschiedene Möglichkeiten kennen lernen, wie Sie Ihr Leistungsniveau und auch Ihren Herz-Kreislauf auf den Vordermann bringen können. Das Potenztraining ist also nicht nur für Ihre Potenz das Mittel der Wahl, sondern auch für Ihre körperliche und geistige Gesundheit. Dreimal in der Woche, jeweils etwa 20 Minuten sollte Ihr Potenztraining dauern. Es ist empfehlenswert, zwischen den Trainingseinheiten jeweils einen Tag Pause einzulegen. So bleibt genügend Zeit für die Muskeln, um sich wieder zu erholen. Sie sollten wert auf Ihre Trainingskleidung legen. Besonders wichtig sind bequeme Hosen, oder Shorts, ebenso sollten Sie auf knall enge T-Shirts lieber verzichten. Ihre Schuhe sollten Ihren Füßen einen sehr guten Halt geben. Hier zu sparen wäre grundsätzlich falsch. Sie können selbst entscheiden. Entweder trainieren Sie zu Hause, oder im Fitness-Studio. Gerade beim Ausdauertraining ist es wichtig, dass man den Kreislauf im Auge behält. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie powern möchten.
Für zu Hause gibt es eine sehr effektive Übung, die Sie jederzeit durchführen können. Hüpfen, oder auch tänzeln. Die meisten hatten schon lange – vielleicht seit ihrer Kindheit – kein Hüpfseil mehr in der Hand gehabt, geschweige denn es benutzt. Beim Hüpfen brauchen Sie zwar auch kein Hüpfseil, aber die Übung ähnelt stark dem Hüpfen, das man früher in der Schule beim Turnunterricht gemacht hat. Dabei hüpfen Sie auf dem Fußballen, mit angehobenen Fersen. Wichtig ist, dass Sie leicht und locker bewegen. Die Arme arbeiten natürlich mit. Wem das Hüpfen nicht ganz geheuer ist, kann auch leicht und locker tänzeln. Hierbei berühren die Füße abwechselnd den Boden. Ob Tänzeln, oder Hüpfen, wichtig ist, dass Sie sich nicht überfordern. Wenn Sie sich müde fühlen, oder das Gefühl haben, die Übung strengt Sie zu sehr an, dann hören Sie auf. Seitenstechen, sowie ein Zwicken und Ziehen in den Knien sind gerade zu Beginn des Trainings normal. Entwickeln Sie eine Atemtechnik, mit dem Sie am besten klarkommen, dann legt sich das auch mit dem Seitenstechen. Es ist sehr wichtig, dass Sie Spaß am Training haben. Untrainierte Männer werden 12 bis 16 Wochen brauchen, bis sie 20 Minuten durchhüpfen können. Es heißt also: Niemals leichtfertig aufgeben. Trainieren Sie nicht nur Ihre körperliche Ausdauer, sondern auch Ihre Willenskraft. Nur das wird langfristig zum gewünschten Erfolg führen. Ein optimales Ausdauertraining geht mit der Fettverbrennung einher. Dazu bedarf es jedoch eine bestimmte Pulsfrequenz, wo dann die Fettverbrennung einsetzt. Die optimale Pulsfrequenz ist erreicht, wenn Sie bei der Übung nicht mehr außer Atem kommen und während Sie hüpfen, ruhig sprechen können. Das Hüpfen trainiert die gesamte Muskulatur, vor allem aber die Muskeln, die beim Sex am meisten beansprucht werden. Das Training hilft auch dabei, die Muskulatur zu trainieren, aber auch, diese zu entspannen. Durch die Auf-und-Ab-Bewegung werden Spannungen in den Muskeln abgebaut.
Wenn Sie Ihren Hoden und Ihrem Penis etwas Gutes tun möchten, dann durchführen Sie die Hüpf-Übung auch mal nackt. Nackthüpfen hat den Vorteil, dass dabei die Hoden leicht gekühlt werden. Des Weiteren wir der Penis in eine besondere Schwingung gebracht. Durch diese Schwingung, werden nicht nur die Penismuskeln, sondern auch das Penisgewebe effektvoll gestärkt. Durch regelmäßige Bewegung werden im Gehirn Glückshormone produziert und freigesetzt. Der Effekt ist eine Art positive Sucht.
Fitness ist nicht immer gleich Gesundheit. Das ist Fakt. Viele Menschen, Frauen, wie Männer übertreiben es mit ihrem Fitnesstraining. Wer seine Ausdauer und die Fettverbrennung mit Gewalt ankurbeln möchte, läuft eher Gefahr, seiner Gesundheit zu schaden, anstatt zu nützen. Körperliche Höchstleistung mit allen Mitteln zu erreichen ist der denkbar falscheste Weg, den man sich wählen kann. Vielmehr geht es darum, die Leistung schrittweise zu steigern, immer so, dass man sich dabei auch wohl fühlt. Fettverbrennung funktioniert nur, wenn sich Ihr Körper im aeroben Bereich befindet. Das heißt, dem Körper steht genügend Sauerstoff zur Verfügung, um alle Organe, darunter auch die Muskulatur ausreichend zu versorgen. Übertriebenes Training bringt den Körper jedoch in einen anaeroben Bereich. Das wiederum heißt, dass der Körper nicht über die erforderliche Menge Sauerstoff verfügt. Die Folgen sind Heißhungerattacken, wobei hier der Wunsch auf Süßes in den Vordergrund gerät. Die Fettverbrennung kann nicht einsetzen, stattdessen wird der Zucker aus den Süßigkeiten in Fett umgewandelt. Das 20-minütige Hüpf-Training kann man natürlich schrittweise ausbauen. Wenn Sie mit den 20 Minuten bereits gut, bis sehr gut zurechtkommen, sollten Sie die Übung um 10 Minuten verlängern. Maximum sollten Sie auf eine volle Stunde Trainingszeit kommen. Es ist auch empfehlenswert, in das Training eine Aufwärmphase und eine Abkühlphase einzubinden. Hier sollten Sie mit verminderter Leistung an die Sache herangehen. Jeweils 10 Minuten sollten Sie in die Aufwärm- und Abkühlphase investieren. Dazu eignet sich z.B. Fahrradfahren auf dem Ergometer.
Ausdauertraining besteht natürlich nicht nur aus der Hüpf-Übung. Wäre ja auch auf Dauer ziemlich langweilig. Wenn Ihnen Ihr Training Spaß macht und Sie sich dabei wohl fühlen, dann können Sie Ihr Übungsrepertoire ausweiten. Joggen, Walken, Schwimmen, Übungen auf dem Liegerad, Stepper, Crosstrainer, oder dem Rudergerät eignen sich hierfür hervorragend. Ihre Hüpf-Übungen sollten jedoch trotz allem im Vordergrund bleiben. Der Grund dafür ist: Hier wird nicht nur die Ausdauer trainiert, sondern schaffen Sie mit dieser Übung eine solide Grundlage für ein erfülltes und ausdauerndes Sexleben.
Ausdauertraining sollte nach Möglichkeit mit einem Kraft-Training kombiniert werden. Spezielle Übungen aus diesem Bereich sorgen für eine optimale Potenzleistung. Trainiert werden Bewegungsapparat und die Muskulatur, die beim Sex am meisten beansprucht wird. Die Übungen, die wir hier nachfolgend erläutern werden, dienen speziell für eine verbesserte Durchblutung des Penis. Außerdem wird die Sauerstoffversorgung angeregt und bestimmte Mechanismen gestärkt. Diese gestärkten Mechanismen sorgen dafür, dass das Blut länger im Penis verweilen kann. Auch die Produktion von Wachstumshormonen wird angekurbelt, was zu einer verbesserte Vitalität führen wird. Insbesondere Männer über 30 werden von dieser Hormonproduktion profitieren. Wachstumshormone werden nämlich nur bis zu diesem Alter quasi von selbst produziert und ausgeschüttet. Ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Produktion der Wachstumshormone kontinuierlich ab. Für den Abbau der Muskelmasse gilt dasselbe ab dem 40. Lebensjahr. Auch diesem Abbau kann man mit gezieltem Krafttraining entgegenwirken. Auch hier gilt die Formel, 3mal wöchentlich etwa 1 Stunde je Trainingseinheit. Dazwischen immer ein Tag Pause. Optimal wäre es, die Übungen des Krafttrainings mit den Übungen des Ausdauertrainings zu kombinieren.

