Um eine Erektion möglichst lange erhalten zu können, ist ein verminderter Blutabfluss notwendig. Beim Geschlechtsverkehr sind nicht nur die Muskeln des Penis aktiv, sondern auch die gesamte Beckenbodenmuskulatur, nebst einer Vielzahl anderer Muskeln. Durch die Muskeltätigkeit wird der Druck auf den erigierten Penis erhöht, was wiederum die Erhöhung des Widerstandes auf die abführenden Blutgefäße hervorruft. Ohne dies wäre ein Geschlechtsverkehr kaum möglich. Impotenz kann unter anderem auch einen erhöhten Blutabfluss als Ursache haben. Hier wurde bereits mehrfach versucht, einfach den Abfluss zu drosseln. Dies bedeutete einen operativen Eingriff. Einfacher geht es, mit einem Penisring, den man an den Penisschaft ziehen kann. So werden die abführenden Blutgefäße abgedrückt. Dies hat zur Folge, dass das Blut deutlich länger im erigierten Penis verbleiben kann, die Erektion wird also verlängert. In bestimmten Fällen können Penisringe vom Arzt aufgeschrieben werden, aber auch so kann man sie vielerorts, wie z.B. in Sex-Shops, oder im Internet kaufen. Eine weitere Möglichkeit, den Blutabfluss zu drosseln ist das Potenztraining. Durch gezieltes Training werden die Muskeln gekräftigt, die während einer Erektion besonders stark beansprucht werden. So ist Potenztraining ein effizienter Weg, um die Standfestigkeit und die Härte des Penis zu verbessern. Das Training, das für einen verminderten Blutabfluss sorgen soll, besteht aus einem ganz speziellen Programm. Nach etwa 4 Monaten zeigt sich eine Besserung von etwa 24% an der Penisbasis, und um 30-31% an der Penisspitze. Bereits diese Besserung sorgt für einen deutlich intensiveren Geschlechtsverkehr. Das Training ist nicht nur dazu da, um eine bessere Härte beim ersten Verkehr zu erreichen, sondern auch für Männer, die nach ihrem ersten Orgasmus nur schwer eine gute Härte erreichen können. Durch das gezielte Training ist es hier möglich, mehrere Male hintereinander Geschlechtsverkehr zu haben und das schon nach relativ kurzer Zeit. Anzumerken wäre jedoch, dass man beim Training eine gewisse Konsequenz an den Tag legen muss, um optimale Ergebnisse verzeichnen zu können. Studien zur Folge ist mit dem Training nicht nur die Härte – durch gezielte Aktivierung der IC- und BS-Muskulatur – erreicht, sondern auch der Blutabfluss vermindert werden kann.

