Psyche & Verhalten

Für Potenzstörungen sind jedoch nicht ausschließlich körperliche Ursachen verantwortlich. Auch die Psyche trägt viel Verantwortung bei Potenzstörungen. Hier kommen häufig Angst, Depressionen, Stress und eine persönliche Unzufriedenheit zur Sprache. Eine zu große Anspannung trägt viel zu Potenzproblemen bei. Entspannung muss gelernt sein. Viele von uns haben es schon längst vergessen, wie es ist, sich einfach fallen zu lassen und die eigene Umgebung genießen zu können. Dabei liegt hier der Grundstein für ein Zufriedenes Ich. Entspannung ist nicht nur für das körperliche Wohlbefinden wichtig und förderlich, sondern auch für das seelische Wohlbefinden. Entspannung trägt viel dazu bei, sich zufriedener und ausgeglichener zu fühlen. Wer mit sich und mit seinem Leben zufrieden ist, wird auch eine gute Potenz haben. Die Lust auf und am Sex wird gesteigert, auch ohne, dass man dafür Pillen schlucken muss. Wie man so schön sagt: In der Ruhe liegt die Kraft. Kaum ein anderes Gebiet, wo dieser Spruch am besten passen würde, als in der Potenz. Sind die körperlichen Voraussetzungen optimal, kann man mit Entspannungsübungen sehr viel Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein erlangen. All dies sind die Voraussetzungen für die Lust am Sex.

Auf der anderen Seite stehen seelische Belastungen, wie Angst, Unsicherheit, fehlendes Selbstbewusstsein und Selbstzweifel. Diese Faktoren sorgen dafür, dass man an nichts mehr im Leben Spaß empfinden kann, oder will. Die Folge dieser Faktoren ist eine enorme seelische, wie körperliche Anspannung. Diese wiederum führen zu Verkrampfungen, Durchblutungsstörungen und Verspannungen. Sexueller Leistungsfähigkeit steht mit den genannten Faktoren im engen Zusammenhang. Wer mit seiner Potenz nicht zufrieden ist, steht unter einem enormen Druck. Dieser Druck wirkt wie eine Blockade. Diese seelische Anspannung ist jedoch nicht nur für die Psyche „schädlich“, sondern auch für das allgemeine, körperliche Wohlbefinden. Es gibt eine Vielzahl Männer, die unter enormen Leistungsdruck stehen. Sie haben Zweifel, oder sie ihrer Partnerin das bieten können, die sie erwartet, sie haben Versagensängste. Hinzu kommt häufig eine krampfhafte Willensanstrengung, sich zu Hochleistungen im sexuellen Bereich bringen zu wollen. Für die meisten dieser Männer kommen einfach Entspannungsübungen in Frage, die dabei helfen werden, sich von ihren Ängsten und inneren Anspannungen zu lösen. Die andere Gruppe benötigt hier jedoch professionelle Hilfe, mit klaren Ansagen. Denn hier steht in erster Linie ein Problem, das kaum ein Mann aus dieser Gruppe wahrhaben will. Nämlich der richtige Umgang mit Frauen, sowie die Fähigkeit, im Sexualleben einen gewissen Halt finden zu können. Diese Männer müssen sich zum Ziel setzen, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln und dies auch zu behalten. Potenztraining setzt für diese Männer bestimmte Bausteine, hier wird insbesondere auf Entspannung gesetzt. Außerdem werden Verhaltensregeln als Wegweiser für Sexualität und Partnerschaft gesetzt. Autosuggestion wirkt wie ein Potenzverstärker. In dieser Hinsicht unterscheidet sich der Potenz-Fitness nicht von der gesundheitlichen, körperlichen Fitness. Zum Training sollte auch ein erfahrener und kompetenter Psychotherapeut hinzugezogen werden, um die Entwicklung im Auge behalten zu können.