Es ist nur zu verständlich, dass man schnell vorankommen, und schon bald nach dem Trainingsbeginn bereits erste Erfolge verzeichnen möchte. Doch bei aller Motivation – ein untrainierter Körper ist rasch überfordert. Daher gilt es insbesondere in solchen Fällen, lieber langsamer zu trainieren, als zu oft und zu intensiv. Wird der Körper überfordert, so reagiert er mit Verletzungen. Die Folge ist Leistungsminderung. Dies ist jedoch nicht das Ziel eines Trainings. Es ist unbedingt empfehlenswert, mit dem Training langsam zu beginnen und Häufigkeit, wie Intensität schrittweise zu steigern. Nach etwa 8 Wochen Training kann man bereits gute Erfolge verzeichnen, auch dann, wenn man die Sache etwas langsamer angeht. Eine Überforderung des Körpers merkt man schnell. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, aber auch Müdigkeit und Abgeschlagenheit machen sich rasch bemerkbar. Insbesondere wenn Müdigkeit dazu kommt, ist das ein Zeichen dafür, dass dem Körper zu wenig Zeit zur Regeneration gegeben wurde. Die Lust am Training geht verloren. Auch die Motivation lässt nach. Leistungsminderung durch Übertraining ist also keine Seltenheit. Dies ist auch der Grund, warum man beim Training darauf bestehen sollte, besonders zu Beginn mit einem erfahrenen Trainer zusammenzuarbeiten. Mit realistischen Zielen kommt man besser weiter, als mit Zielen, die man zu hoch gesteckt hat. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Denken Sie an Ihre Gesundheit und gehen Sie Ihr Training besonnen an. Lassen Sie sich vor dem ersten Training von einem Urologen und einem Internisten, oder Kardiologen gründlich untersuchen. Ein guter Trainer wird mit Ihnen zunächst Ihre Grenzen testen. Aufgrund dieser Belastungsgrenze erstellt er dann gemeinsam mit Ihnen einen Trainingsplan. Pro Trainingseinheit sollte man anderthalb bis zwei Stunden Zeit einplanen, und das zweimal pro Woche. Halten Sie sich an Ihren Trainingsplan. So vermeiden Sie Übertraining und den dadurch verursachten Leistungsabfall.

