Männer kann man in zwei Gruppen einteilen. Die eine Gruppe ist mit sich, mit der Partnerschaft und mit der Potenz zufrieden, die andere Gruppe ist eher unzufrieden, oder möchte zumindest in dem einen, oder anderen Bereich gerne etwas ändern. Ob Sie nun in die eine, oder in die andere Gruppe gehören, sollten Sie die nachfolgenden Zeilen lesen. Diejenigen, die zu den zufriedenen Männern gehören, können daraus lernen, wie sie in einer Krisensituation besser und vor allem richtig reagieren können. Diejenigen, die eher unzufrieden sind, können hier lernen, wie sie aus dieser unbefriedigenden Situation überhaupt herauskommen können und den Weg in Richtung Zufriedenheit einschlagen können.
Männer, die mit ihrer Sexualität unzufrieden sind, neigen zu Depressionen, aber auch zu Wutanfällen, Aggressionen, oder zu unkontrollierter Onanie, oft ohne wirkliche, seelische Befriedigung. Tagträume, diffuse Gedanken in sexueller Richtung sind weitere Begleiterscheinungen. Nicht selten kommt es auch vor, dass gerade diese Männer den Kontakt zu Frauen scheuen, bzw. meiden. Sie kämen nicht auf den Gedanken, dass Sie unzufrieden sind, sondern nennen vielmehr Potenzstörungen als Grund. Feste Regeln und Grundsätze bilden eine solide Grundlage für ein zufriedenes Sexleben. Unzufriedene Männer brauchen diese Regeln und Grundsätze, um überhaupt Halt zu finden und ihre Sexualität aus einem völlig neuen Blickwinkel betrachten zu können.
Sieben Regeln, die Sie zu einem potenten und zufriedenen Sex führen werden:
1. Sparen Sie Energie, indem Sie sexuelle Ruhe bewahren.
Wer sich immer und ewig Gedanken um den bevorstehenden Sex macht, verschwendet wertvolle Energie, und das nicht nur auf geistiger Ebene. Auch der Körper streikt dann. Pornofilme, Pornohefte, häufiges Onanieren rauben Ihnen genau so Energie, wie der Stress, den Sie sich mit unnötigen Gedanken verschaffen. Wer in einer Partnerschaft lebt und regelmäßigen Sex hat, sollte die Finger von Pornofilmen und Pornoheften lassen. Schaffen Sie Vertrauen, indem Sie Ihre Partnerin in Ihr „eigenes“ Sexualleben mit einbeziehen. Nichts spricht dagegen, gemeinsam, Pornofilme anzusehen. Beim Onanieren sollte die Häufigkeit begrenzt werden. Selbst Hand anzulegen sollte man nur dann, wenn man seit 5 Tagen keinen Samenerguss mehr hatte (Partnerschaft), oder seit 14 Tagen (Allein lebend, abstinent). Es ist wichtig, dass Sie es lernen, Ihre Gedanken zu kontrollieren. Wer mit seiner Sexualität unzufrieden ist, neigt zu Tagträumen und verschwendet zu viele Gedanken an den Sex. Wenn Sie merken, dass Sie mal wieder in Ihren
Tagträumen versinken, brechen Sie den Damm, indem Sie sich ablenken und sich anderen Gedanken hingeben.
2. Gewinnen Sie Sicherheit, indem Sie bereits vor dem Sex klare Verhältnisse schaffen.
Hier stehen insbesondere der Schutz vor Aids, und anderen Sexuell übertragbaren Krankheiten im Vordergrund. Auch die Verhütung sollte direkt angesprochen werden! Die Gedanken daran sollten nicht erst im Bett entstehen. Grundsätzlich gilt: Mit einer neuen Partnerin immer ein Kondom benutzen. Die Frage braucht man sich hier gar nicht erst zu stellen, denn alles andere ist völlig indiskutabel! Sie haben hier nur zwei Möglichkeiten. Erstens, Sie sprechen Ihre Partnerin frühzeitig darauf an, oder Sie holen die Kondome einfach hervor. Nicht nur Ihre eigene Gesundheit ist wichtig, auch gilt es, die, Ihrer Partnerin zu schützen. Widerspruch ist hier absolut fehl am Platz und sollten Sie ihn auch nicht dulden! Vor Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützen nur Kondome. Auch wenn ein Aids-Test negativ ausfällt, bedeutet das allein noch keine 100%ige Sicherheit.
3. Entspannen Sie sich, indem Sie für die Begegnung den passenden Rahmen und die passende Atmosphäre schaffen.
Sex ist nur dann befriedigend, wenn man sich dabei wohl fühlen kann. Natürlich spielen hier verschiedene Faktoren eine große Rolle. Äußere Einflüsse, innere Spannung etc. können als Liebestöter auftreten. Lassen Sie es gar nicht erst soweit kommen! Wenn Sie sich müde, und erschöpft fühlen, wenn Sie erkältet sind, wenn Sie Kopfschmerzen haben etc. sollten Sie auf Sex auf jeden Fall verzichten. Seien Sie offen und bereit zu einer sexuellen Begegnung, auch, wenn es um Ihre langjährige Partnerin geht. Das Vorspiel sollte dazu beitragen, sich entspannen zu können. Eine leichte Massage, Kerzenlicht, leise Musik, Streicheln und Kuscheln sind die Dinge, die hier am besten helfen können. Bringen Sie sich, bzw. lassen Sie sich erst in die richtige Stimmung bringen. Alles andere ist nicht zu verantworten. Nach einem Streit mit der Partnerin sollte man sich erst aussprechen und wieder eine friedliche Atmosphäre schaffen. Gelingt das nicht, dass sollten Sie mit dem Sex noch warten, bis sich die Wogen geglättet haben. Verschärfen Sie die entstandene Stresssituation nicht zusätzlich damit, dass Sie sich in Ihr Arbeitszimmer zurückziehen und bei einem Pornofilm onanieren. Das ist beleidigend für die Partnerin und mitunter auch demütigend. Kurzum, eine egoistische Handlung.
4. Genießen Sie Ihre Lust und lassen Sie sie zu!
Vor jedem Sex sollten Sie sich innerlich fragen, ob Sie wirklich Lust auf Sex haben, oder ob Sie den Sex nur wollen, weil Ihre Partnerin es will, oder sie so unwiderstehlich ist. Es ist wichtig, dass Sie zwischen Fühlen und Denken unterscheiden können. Wenn Sie keine Lust haben, sollten Sie das Ihrer Partnerin auch ehrlich sagen. Sie wird nicht beleidigt sein. Natürlich macht es die Verpackung, wie Sie es sagen! Auch, wenn Ihre Lust mittendrin zu schwinden droht, ist es besser, den Sex zu unterbrechen, als unter „Druck“ weiterzumachen. Das führt zu nichts. Zumindest werden Sie keine wirkliche Befriedigung erfahren! Sie können ihr ja quasi als Wiedergutmachung eine Alternativbeschäftigung vorschlagen. Kino, fein Essen, oder einfach nur kuscheln, oder leise Musik zu hören. Hauptsache, Gemeinsamkeit.
5. Achten Sie Ihre Partnerin! Nur mit gegenseitiger Achtung und Respekt werden Sie Ihr Ziel erreichen!
Die Wünsche und Gefühle Ihrer Partnerin sollten für Sie genau so wichtig sein, wie Ihre eigenen. Nur so können Sie das nötige Vertrauen für guten und potenten Sex verschaffen. Potenzstörungen treten häufig auf, wenn man mit einer neuen Partnerin Sex haben möchte. Unsicherheit, Angst vor Versagen, oder Verlustängste richten in Ihrer Potenz eine unüberwindbar scheinende Blockade auf. Potenter Sex setzt bestimmte Kriterien voraus. Körperliche Nähe allein reicht hier nicht aus. Die Zauberformel liegt vielmehr in der körperlichen UND emotionalen Nähe. Diese gilt gemeinsam zu verspüren. Sie müssen sich etwas Mühe geben und versuchen zu lernen, ihre Partnerin zu lesen. Achten Sie auf ihre Körpersprache, auf ihre Augen, die Mimik. So werden Sie ihre Gefühle, und Stimmungen wahrnehmen können. Ehrlich währt am längsten, besagt ein altes Sprichwort. Halten Sie sich daran. Seien Sie offen und ehrlich, in dem was Sie sagen und auch in dem, was Sie tun. Kritik und Wünsche gehören in eine Partnerschaft. Allerdings muss man es lernen, diese so zu formulieren, dass sich die Partnerin dadurch nicht unbeliebt, oder unattraktiv fühlt. Tun Sie nur das, was sie beide wollen.
6. Äußern Sie Ihre Wünsche! Kommunikation ist das A und O in einer Partnerschaft. Ihre Partnerin will Sie verwöhnen und Ihnen etwas Gutes tun. Das kann Sie jedoch nur, wenn Sie Ihre Wünsche klar zur Sprache bringen.
Früher wurde Sex als ein „notwendiges Übel“ betrachtet, mehr zum Zwecke der Fortpflanzung, als zum Vergnügen. Nun die Zeiten haben sich geändert, doch befriedigenden Sex zu haben, müssen immer noch viele Männer und Frauen lernen. In der Regel läuft es nämlich so:
Jeder der beiden Partner ist darum bemüht, es dem anderen recht zu machen und seine/ihre Wünsche zu erfüllen. Grundsätzlich der falsche Weg! Beide müssen zeitgleich damit endlich beginnen, ihre eigenen Wünsche zu erfüllen. Natürlich, im Einklang mit den Wünschen des/der anderen. Darin liegt die hohe Kunst, Spaß am Sex zu haben und die ersehnte Befriedigung zu finden. Jeder Mensch hat Wünsche, sexuelle Vorlieben, aber auch Abneigungen. Diese behalten sich viele aber für sich, weil sie sich schlichtweg nicht trauen, diese zur Sprache zu bringen. Damit auch Sie mit Ihrem Sexleben und Ihrer Sexualität zufrieden sein können, ist es sehr wichtig zu lernen, Wünsche zu äußern. Kommunikation ist wichtig. Diesen Satz kann man nicht oft genug wiederholen. Natürlich müssen auch Frauen, und nicht nur die Männer lernen, ihre Wünsche klar zu definieren. Männer, die etwas unsicher sind, sollten die Führung erst einmal der Frau überlassen. Sie wird geschickt Ihren Sympathikus beruhigen können. Sie ist in der Lage, Ihnen
Ihre Ängste und Ihre Unsicherheit zu nehmen. Doch damit sie das auch alles umsetzen kann, müssen Sie etwas dazu beisteuern. Sie müssen lernen, wie Sie Ihre Gedanken und Wünsche aussprechen können. Sie müssen Ihrer Partnerin zumindest für den Anfang eine klare „Anleitung“ definieren, wie Sie von ihr stimuliert werden möchten. Im Gegenzug sollten Sie Ihre Partnerin darin bekräftigen, Ihnen zu sagen, was sie möchte und wie sie von Ihnen stimuliert werden möchte.
7. Sagen Sie auch Mal Nein! Egal, ob Partnerschaft, Beruf, Erziehung oder was auch immer, „nein“ zu sagen gehört zu einem erfüllten Leben dazu. Nein sagen zu können, müssen viele Männer erst lernen. Ein einfaches, knappes „nein“ erzeugt jedoch keine Sympathie. Achten Sie auf Ihre Worte, wie Sie „nein“ sagen. Es sollen schließlich weder die Gefühle, noch das Vertrauen verletzt werden.

