Potenzmittel für Männer

Wenn die Erektionsfähigkeit nicht mehr vorhanden ist, greifen viele ältere aber auch junge Männer zu Potenzmittel. Zu den bekanntesten Medikamenten zur Steigerung der Potenz zählen sicher Cialis, Viagra oder Levitra. Diese sogenannten Potenzmittel für Männer steigern die Erektionsfähigkeit des Penis. Doch neben den bekannten Mittel gibt es auch noch zahlreiche Alternativen zu Viagra und Co. Doch sind alle diese Potenzmittel für Männer auch alle gleich gut und helfen diese überhaupt?

Drei klassische Potenzmittel für Männer im Vergleich

Viagra, Cialis und Levitra – diese drei klassischen Potenzmittel werden häufig eingesetzt um die erektile Dysfunktion, so wie die Potenzstörung in der Medizin genannt wird, zu behandeln. Alle diese Pillen enthalten den Wirkstoff PDE-5-Hemmer, diese Substanzen bremsen die Aktivität des Enzyms Phosphodiesterase aus. Hierdurch wird dann unter anderem die Sauerstoffzufuhr und Durchblutung des Penis verbessert, was zu einer Potenzsteigerung führt.

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Das wahrscheinlich bekannteste aller Potenzmittel für Männer und Synonym für diese Pillen ist Viagra. Viagra soll circa eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden und verspricht dann eine deutlich verbesserte Erektion des Penis. Doch diese Erektion entsteht nicht von alleine, es ist eine sexuelle Erregung Voraussetzung für die Wirksamkeit. Der in der Viagra enthaltene Wirkstoff Sildenafil führt zu einer Muskelentspannung im Schwellkörper und lässt das Blut dann deutlich einfacher in den Penis fließen wodurch eine Erektion stattfinden kann. Die Wirkdauer des Wirkstoffes Sildenafil beträgt zwischen vier und sechs Stunden. Sildenafil gehört zu den sehr beliebten Potenzmittel für Männer.

Ähnlich wie Viagra hilft auch Levitra. Dieses Potenzmittel für Männer hat als Wirkstoff Vardenafil. Der Wirkstoff unterscheidet sich zu Sildenafil in der Verträglichkeit, Dosierung und Anwendung. Levitra soll etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Danach hält die Wirkung bis zu zwölf Stunden an. Ein weiteres Potenzmittel für Männer ist Cialis. Cialis enthält den Wirkstoff Tadalafil. Im Gegensatz zu Viagra und Levitra kann dieses Potenzmittel auch mehrmals am Tag eingenommen werden. Dieser Wirkstoff wäre so rund um die Uhr im Blutkreislauf des Mannes, kann bis zu 36 Stunden wirken und macht so auch spontanen Sex möglich.

Verschreibungspflichtig gegen Rezeptfrei

Viele Studien haben dabei den Erfolg von Potenzmitteln für Männer bereits bestätigt und entgegen anfänglicher Skepsis halten sich auch die Nebenwirkungen überschaubar. Aber was ist mit den rezeptfreien Potenzmitteln für Männer aus dem Internet oder der Apotheke? Relativ wenig! Denn meist sind in diesem Mitteln nur Mineralstoffe und Vitamine. Wenn die Erektionsprobleme auf einen Vitaminmangel oder psychische Ursachen zurückzuführen wären könnten diese Potenzmittel für Männer wahrscheinlich auch helfen, das ist allerdings nur in den allerseltensten Fällen wahrscheinlich. Eine zuverlässige und vor allem planbare Wirkung haben somit nur verschreibungspflichtige Arzneimittel.

Gibt es Alternativen zu Viagra, Cialis und Co?

Es gibt tatsächlich natürliche Potenzmittel für Männer. Es gibt beispielsweise in der traditionellen chinesischen Medizin Potenzmittel auf Kräuterbasis. Diese Potenzmittel für Männer kommen ausschließlich aus der Natur und sind somit ohne chemische Zusatzstoffe. Ihr Wirkstoff sind reine Kräuter. Auch diese pflanzlichen Potenzmittel für Männer können äußerst hilfreich sein und sind zudem auch verträglicher als die chemischen Potenzmittel für Männer. Gerade für ältere Männer mit eingeschränktem Sexualleben sind diese Mittel sehr empfehlenswert. Eines dieser pflanzlichen Mittel ist Androxan 600.

Gründe für Erektionsstörungen ausschlaggebend für das richtige Potenzmittel
Natürlich spielen die Gründe der Störung eine Rolle, welches Potenzmittel die richtige Wahl ist. In etwa 70% der Fälle haben die Potenzprobleme organische, greifbare Ursachen. Bei den anderen 30% sind psychische Ursachen vorhanden. Aber auch bei psychischen Ursachen muss schnell gehandelt und geholfen werden damit diese nicht chronisch werden oder im weiteren Verlauf dann sogar eine organische Ursache daraus wird. Gründe für eine zu schwache oder ganz ausbleibende Erektion sind häufig, Arteriosklerose, bestimmte Medikamente, etwa Betablocker zu Senkung des Blutdrucks oder auch starkes Übergewicht.

Yohimbin – aus der afrikanischen Savanne

Die Einheimischen der afrikanischen Savanne schätzen Yohimbin als Bestandteil ihrer Stammesrituale. Aber auch europäische Naturheilkundler sehen in dieser Pflanze eine echte Alternative zu chemischen Pillen. Seit Ende der 1990er ist Yohimbin bereits im deutschen Handel erhältlich. Hinter Yohimbin versteckt sich die Rinde des Yohimbe Baumes. Die natürliche Substanz Yohimbin ist ein Molekül der Indolalkaloide Gruppe und ist ein Synonym für Potenzholz. Die Wirkung dieser Rinde ist den afrikanischen Ureinwohner schon seit Jahrtausenden bekannt. Das natürliche Potenzmittel für Männer Yohimbe wird in Europa als Potenzmittel für Männer in Tee- oder Tablettenform eingenommen. Yohimbin steigert in den männlichen Geschlechtsorganen die Durchblutung. Natürlich besitzt dieses Potenzmittel für Männer einen anderen Wirkungsmechanismus als etwa Sildenafil. Denn Yohimbin kann sich sehr fest und schnell an die sogenannten Alpha-2-Adrenorezeptoren anbinden. Normalerweise docken an die Bindungsstellen im Nervensystem sowie den Gefäßen an die körpereigenen Stoffe Noradrenalin und Adrenalin an. Die Folge wäre dann eine Enge in den Blutgefäßen. Aber Yohimbin kann durch seine Bindung diese Interaktion zwischen Botenstoff und Rezeptor verhindern und blockiert somit die Alpha-2-Adrenorezeptoren. Dabei werden allerdings die Gefäße nicht verengt. Yohimbin fungiert, wissenschaftlich ausgedrückt somit den Alpha2-Adrenorezeptor-Antagonisten. So bleiben die Blutgefäße weiter und vor allem länger offen. Dies führt wiederum zu einer Mehrdurchblutung im Penis und es kommt zu einer stärkeren Erektion. Allerdings ist die unberechenbare Wirkung nicht ganz unproblematisch. Denn bei manchen Männern wird bis zu 80 Prozent des Wirkstoffes resorbiert, was dazu führt, dass diese dem Kreislauf wieder zugeführt werden. Manche Männer wiederum scheiden die natürliche Substanz aber auch komplett ungenutzt wieder aus.

Lustmacher und Potenzmittel für Männer

Bei modern synthetisch hergestellten Potenzmitteln steht normalerweise in der Packungsbeilage: „Medikament wirkt nur bei ausreichender sexueller Erregung“. Doch bei Yohimbin scheint die Eigenschaft vorhanden zu sein, nicht nur nie Erektion zu fördern, sondern auch eine aphrotisierende Wirkung zu haben. Doch für die Ursache dieser Eigenschaft ist allerdings keine wissenschaftliche Erklärung vorhanden. Es könnte sein, dass die Bindung von Yohimbin an die Alpha-2-Adrenorezptoren eine luststeigernde Wirkung im Gehirn hat, denn Rezeptoren verhalten sich im Gehirn anders als etwa in der Peripherie. Eine andere Erklärung könnte sein, dass das natürliche Yohimbin mit vielen Serotonin Rezeptoren reagiert oder die Einnahme von Yohimbin zur schnellen und vor allem größeren Ausschüttung von Noradrenalin führt. Trotz aller Natürlichkeit, es gibt auch Nebenwirkungen. So kommt es nach der Einnahme von Yohimbin bei vielen Patienten zu Kopfschmerzen, Angstzuständen, Schlafstörungen, verstärkter Reizbarkeit, Schwindel, Appetitlosigkeit, Hautrötung, Schwitzen, erhöhter Herzfrequenz, Zittern, Durchfall, Frieren oder Hypotonie sowie Brustschmerzen kommen. Bei Überdosierung kann es aber auch zu Konzentrationsstörungen, Gangunsicherheit oder Missempfindungen kommen.

Yohimbin hatte bis zur Einführung des PDE-5 Hemmers durchaus eine Bedeutung in der psychischen und organischen Erektionsstörung. Der wichtigste Unterschied zu den modernen Präparaten ist, dass der Effekt erst nach circa zwei bis drei Wochen eintritt. Eine sofortige Wirkung ist also ausgeschlossen. Es kann sein, dass auch erst ein hoher Plasmaspiegel im Blut aufgebaut werden muss, damit die gewünschte potenzfördernde Wirkung einsetzen kann. Im Übrigen ist eigentlich nicht Yohimbin wirksam, sondern dessen Abbauprodukt 11-Hydroxy-Yohimbin.

Testosteron – Erektion dank Spritze

Wenn die Erektionsstörung nicht auf eine psychische Ursache zurückzuführen ist, dann kann auch eine Testosteron Behandlung in Frage kommen. Das männliche Hormon, das übrigens in geringer Konzentration auch Frauen haben, ist für die typisch männlichen Merkmale im Körper vorhanden, etwa der Körperbehaarung, ausgeprägte Muskulatur und tiefe Stimme. Zudem ist das Geschlechtshormon auch an der Libido beteiligt, also dem natürlichen Verlangen nach Sex. Liegt ein Testosteronmangel vor sprechen Mediziner vom Hypogonadismus. Ein Mangel an Testosteron führt zum Nachlassen der Erektion, der Lust bis hin zur völligen Lustlosigkeit. Ein Testosteronmangel zeigt sich zum Teil auch durch auftretende Depressionen, der Abnahme von Muskelmasse, Müdigkeit, Blutarmut oder Haarausfall.

Wenn hinter der Potenzstörung ein Mangel an Testosteron liegt, kann dieses Hormon entweder in Tablettenform oder Spritzen dem Körper zugeführt werden, in seltenen Fällen wird es aber auch über ein Pflaster substituiert. Eigentlich ist Testosteron zwar nicht unmittelbar am physiologischen Erektionsprozess beteiligt, aber durch einen Mangel fehlt der entsprechende lustfördernde Antrieb. Dieser Mangel ist in circa 5 bis 10 Prozent der männlichen Erektionsstörungen Ursache. Vor der Testosterontherapie ist allerdings wichtig zu wissen, dass nur ein tatsächlicher Mangel die Erektionsstörung beheben kann. Liegt ein normaler Testosteronspiegel vor, dann führt eine weitere Aufnahme von Testosteron nicht zu einer Steigerung der Potenz, wohl aber zu mehr oder weniger stark ausgeprägten Nebenwirkungen.

Nicht mehr auf den Markt: Apomorphin

Nicht mehr auf dem Markt ist das Potenzmittel Apomorphin. Dieses Medikament ist ein Emetikum und soll bei akuten Vergiftungserscheinungen Erbrechen stimulieren. Apomorphin beeinflusst den Dopaminhaushalt in gewissen Hirnregionen. Derzeit wird es auch in der Morbus Parkinson Therapie eingesetzt. Durch das Einsetzten in der Morbus Parkinson Therapie ist man auch auf die Entdeckung gekommen, dass Apomorphin in geringen Dosen die Erektion fördert, gerade wenn die Aufnahme über die Mundschleimhaut erfolgt. So wurde das Medikament zur Behebung der erektilen Dysfunktion zwischen den Jahren 2001 und 2005 als Lutschpastille verkauft. Es wurde allerdings wieder vom Markt genommen, nicht wegen der fehlenden Wirkung sondern weil die zeitgleich auf den Markt gekommenen PDE-5 Hemmer in Sachen Wirksamkeit und Beliebtheit den Vorrang hatten. Aufgrund von fehlenden Absatzzahlen wurde Apomorphin schließlich wieder vom Markt genommen. Die Wirkungsweise von Apomorphin und dem bekannten Potenzmitteln Sildenafil unterscheiden sich signifikant. So wirkt Apomorphin nicht direkt bei der Durchblutung des Penis, es stimuliert hingegen den entsprechenden Bereich in der Hirnregion. Als Mittel bei Parkinson ist Apomorphin aber nach wie vor sehr erfolgreich.

Nur noch wenig angewandt: Schwellkörperinjektionen

Lange Jahre war der Klassiker unter den Potenzmittel für Männer die Schwellkörperinjetion. Diese Therapie ist unter der Bezeichnung Penisspritze oder Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie (SKAT) bekannt. Dabei wurde über eine Injektion der sehr erektionsfördernde Arzneistoff Alprostadil in die Schwellkörper gespritzt. Der Wirkstoff Alprostadil ist ähnlich de körpereigenen Verbindung Prostaglandin E1, es handelt sich dabei um einen starken Vasodilatator. Das bedeutet, dass dieses Medikament für eine sehr schnelle Erweiterung der Blutgefäße sorgt und somit zur gewünschten positiven Wirkung auf die Erektionsfähigkeit führt. Zudem entfaltet es die positive Wirkung eines Thrombozytenaggregationshemmers, was die Blutgerinnung verhindert. Somit erweitert Alprostadil die Gefäße und sorgt somit auch dafür, dass das Blut deutlich schneller fließt.

Diese Schwellkörperinjektion zeigt bei rund 80 Prozent der Betroffenen Männern für die gewünschte Wirkung. Allerdings ist dabei wichtig, dass die passende Dosierung ermittelt wird. Die Dauer der Wirkung beträgt etwa eine Stunde. Dieses Verfahren hat aber auch einige Risiken, so können durch die Injektion auch Nerven oder Gefäße verletzt werden. Es kommt dabei nicht zuletzt auch ab und an zu Penisschmerzen. Diese Therapie findet allerdings kaum mehr Anwendung. Stattdessen hat man diese Methode weiterentwickelt und seit 1999 gibt es das zugelassene Mini-Zäpfchen MUSE. Der Patient schiebt sich dieses kleine Zäpfchen dabei in die Harnröhre. Über ein 3 cm langes Röhrchen wird das Zäpfchen eingebracht. Der Wirkstoff verbleibt dabei in der Harnröhre und verteilt sich von hier aus auch in die gewünschten Regionen. Doch auch diese Behandlung wird heute kaum mehr durchgeführt.

Viele unwirksame Potenzmittel

Es hält sich nach wie vor das Gerücht, dass Cantharidin, also der Wirkstoff der bekannten „Spanischen Fliege“ die Potenzstörung beheben kann. Doch der Wirkstoff ist sehr giftig und wird deshalb nur extrem verdünnt in homöopathischen Produkten verwendet. Es hilft zwar bei der Therapie gegen Warzen, aber eine Verbesserung der Potenz ist mit Cantharidin nicht möglich. Da die sogenannten PDE-5 Hemmer effektiv und wirksam sind, sind sie sehr beliebt. Aber die Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist meist ausgeschlossen. Es boomt daher im Internet der Verkauf dieser Präparate. Allerdings ist hierbei große Vorsicht geboten. Denn diese Generika unterliegen teilweise keiner Kontrolle und es ist nicht garantiert, dass in der Pille auch tatsächlich der Wirkstoff enthalten ist, der darauf steht oder die Dosis ist deutlich zu hoch, was zu erheblichen gesundheitlichen Risiken führen kann. Vor dem Kauf dieser Plagiate ist deshalb eindringlich zu warnen.

Deutlich weniger bedenklich, doch in ihrer Wirksamkeit meist sehr enttäuschen sind alle rezeptfreien Potenzmittel. Es werden derzeit viele neue Präparate angeboten die bei Männern die Potenz heben sollen und zudem auch lustlose Frauen „lustvoller“ machen. Die Wirkung ist allerdings überschaubar. Es wird sogar durchblutungsfördernden Salben eine positive Wirkung auf die Steigerung der Potenz nachgesagt. Doch dies ist eindeutig falsch, denn die Durchblutung setzt dabei nur in den oberen Hautschichten ein, nicht aber im Schwellkörper. Somit ist der Nutzen für die Potenz gleich null. Doch stattdessen reizen diese Salben die empfindlichen Schleimhäute. Nicht schädlich, aber ob auch wirklich wirksam sind bestimmte Gewürze wie Ginseng, Pfeffer, Petersilie oder Sellerie.

Der Gang zum Facharzt

Betroffene Männer sollten vor Einnahme eines Potenzmittels den Gang zum Arzt nicht scheuen. Dieser kann die Ursache der Problematik ausfindig machen und je nach dem das richtige Potenzmittel verordnen.