Erektionsprobleme

Was sind Erektionsprobleme?

Eigentlich ganz einfach. Es ist es Problem eine Erektion zu bekommen oder diese beizubehalten. Auch bekannt als erektile Dysfunktion, welche eine Impotenz beschreibt. Ein richtiges Tabuthema bei den Männern, da Potenz auch Männlichkeit bedeutet, aber das viele damit ein Problem haben, wird oftmals totgeschwiegen.

Bei einem Erektionsproblem fällt ist es unter bestimmten Umständen für den Mann schwer, ein steifes Glied zu haben, beziehungsweise diese auch beizubehalten, was den sexuelle Geschlechtsverkehr unmöglich machen kann und eine Beziehung sehr belasten kann. Solche Probleme entstehen meist durch starke physische oder psychische Einflüsse. Es hat nichts damit zu tun, dass der Mann seinen Partner unattraktiv findet. Durch Stress, Beziehungsprobleme können Auslöser einer solchen erektilen Dysfunktion sein. Und an dieser Stelle tritt der sogenannte Teufelskreis ein. Durch Stress Erektionsprobleme, und durch Erektionsprobleme wieder Stress mit dem Partner. Auch steht immer mehr der Gesellschaftsdruck im Mittelpunkt. Leistungen bringen, Arbeit finden.

Aber es kann physischer Natur sein. Zum Beispiel kann es sein, dass der Mann Probleme mit der Durchblutung hat, und somit keine Erektion erlangen kann, oder er unter anderen körperlichen Einschränkungen gleicht. Ein weiterer Faktor kann sein, dass der Mann Medikamente nehmen muss, um seinen Blutdruck zu regulieren. Dadurch wird die Libido, das Lustverhalten des Mannes negativ beeinflusst. Aber nicht nur die Libido wird eingeschränkt, sondern auch die Erregbarkeit. Solche Medikamente sind nämlich Blutdrucksenker, und beeinflussen dadurch den Schwellkörper negativ. Unter anderem können aber auch Durchblutungsstörungen Schuld haben. Übergewichtige Menschen, Raucher, Diabetiker, alles Betroffene, die unter eine solchen Störung leiden können. Manche Männer können aber auch unter verengten Arterien leiden, wodurch eine Erektion nur erschwert bis gar nicht möglich ist. Aber es kann auch hormonell bedingt sein. Männer, die an einem zu niedrigen Testosteronspiegels leiden, leiden unter einer erektilen Dysfunktion.

Aber auch körperliche Einschränkungen können Schuld an einer erektilen Dysfunktion sein. Bei einer Durchtrennung der Nerven im Rückenmark zum Beispiel, können Information vom Gehirn nicht mehr an den Penis weitergeleitet werden. Erektionsprobleme können durch viele verschiedene Ursachen hervorgerufen werden und manchmal ist es genauso schwer herauszufinden, woher diese Probleme kommen und warum diese auch auftreten. Im gesamten sollte definitiv ein Arzt aufgesucht werden, und diese Einschränkung nicht todgeschwiegen werden.

Wodurch entstehen Erektionsprobleme?

Erektionsprobleme ist eine dieser Thematiken, welche in unserer modernen Gesellschaft einfach keinen Platz zu finden scheinen. Dabei ist es eine Tatsache, dass es sehr viele Männer gibt, welche davon betroffen sind. Leider sind die Ursachen hierbei vielfältig, sodass es sehr schwer ist zu sagen, auf welchen Faktor das Problem nun genau zurückzuführen ist. Neben vielen unterschiedlichen körperlichen Faktoren gibt es auch die mentale Komponente, welche in dieser Hinsicht eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt. Doch wie entsteht das Erektionsproblem nun genau?

Mentale Blockaden

Im Grunde genommen gibt es hierbei verschiedene Ansätze, welche von den Ärzten und Medizinern verfolgt werden. Lange Zeit wurde direkt nach der Diagnose mit der medikamentösen Behandlung begonnen, doch diese Zeiten sind inzwischen vorbei. Es gibt immer mehr Studien darüber, dass ein großer Teil der Potenzprobleme psychisch bedingt ist. Dabei ist es vor allem der Erwartungsdruck, welcher bei den Männern diese Störung hervorrufen kann. Es muss dabei keine körperliche Schwäche vorliegen, denn die mentale Blockade genügt vollkommen, um dieses Problem direkt auch auslösen zu können. Dabei sollte man immer beachten, wie sich diese Faktoren am besten eliminieren lassen. Eine sehr gute Möglichkeit ist es, mit der Partnerin ganz offen darüber zu sprechen. Auf diese Weise ist es in den meisten Fällen möglich, den Druck stark zu reduzieren, sodass sich die Blockade löst. In diesen Fällen ist auch eine medikamentöse Behandlung nicht immer erfolgreich.

Vielseitige körperliche Ursachen

Auf der anderen Seite gibt es aber noch viele weitere Fälle, in denen tatsächlich körperliche Beschwerden der Auslöser sein können. Dabei sind diese von sehr vielseitiger Natur, sodass es nicht möglich ist, hier eine pauschale Antwort zu geben. Sehr oft ist es so, dass die Blutgefäße rund um den Penis verengt sind. Dadurch kann kein geregelter Blutfluss in den Penis aufrecht erhalten werden, und es ist keine Erektion mehr möglich. Bereits hier gibt es zahlreiche Medikamente, welche in dieser Beziehung ansetzen können. so werden sehr häufig die Blutgefäße wieder gezielt geweitet, so dass wieder mehr Blut fließen kann. Die erektile Dysfunktion kann allerdings noch viele weitere Ursachen haben. Bei immerhin acht Prozent der Männer handelt es sich um ganz normale Nebenwirkungen, welche von anderen Medikamenten ausgelöst werden. Hier kann ein zeitweises Absetzen eventuell helfen, das Problem zu überwinden. 25 Prozent der Männer haben Diabetes, was ebenfalls die Ursache für diese Störung sein kann. Dabei ist es keineswegs sicher, dass Diabetes in jedem Fall zu einer erektilen Dysfunktion führt. Weitere Ursachen sind Nikotinmissbrauch, was für immerhin sieben Prozent der Fälle verantwortlich ist. Des Weiteren können Operationen im Bereich des Beckens sehr schnell dazu führen, dass die umliegenden Strukturen etwas verletzt werden, und sich so die Dysfunktion einstellt. Bei zehn Prozent der untersuchten Männer stellt sich dies als die Ursache der Erektionsprobleme heraus. Am Ende kann es also sehr hilfreich sein, sich einer individuellen Untersuchung zu unterziehen, wo die genaue Ursache ermittelt werden kann. Nur in diesem Fall ist es schließlich auch möglich, effektiv dagegen vorzugehen, und dieses Problem ein für alle mal hinter sich zu lassen.

Wie entstehen Erektionsprobleme

Die meisten Männer haben es in ihrem bisherigen Leben schon einmal erlebt, dass es während des Verkehrs mit der Standhaftigkeit nicht so wirklich funktioniert. Das mag zwar im Moment ziemlich unangenehm und beschämend sein, ist aber sowohl nichts Ungewöhnliches und auch nicht wirklich bedenklich. Erst wenn es häufiger hintereinander vorkommt, dass ein Erektionsproblem auftritt, sollte sich die betroffene Person Gedanken darüber machen.

Hausgemachte Erektionsprobleme

Wie bereits erwähnt, kommt es mitunter schon mal vor, dass Männer ab und an mal Probleme mit ihrer Erektion haben. Schuld daran kann der alltägliche Stress sein, die vorherige Konsumation von Alkohol oder auch Nervosität. In vielen Fällen sind diese Faktoren zwar nicht direkt schuld am Erektionsproblem, leiten dieses aber in gewisser Weise ein. Manche Männer haben dadurch nämlich das Problem, dass sich dieses einmalige Versagen in ihrem Kopf festbrennt und sie vor jedem weiteren Akt Panik haben, dass die selbe Situation ein weiteres Mal auftreten könnte. Dies nimmt mitunter nicht nur die Lust, sondern führt zusätzlich auch dazu, dass tatsächliche Probleme mit der Erektion auftreten. Aus diesem Grund sollte ein einmaliges Problem mit der Erektion mit einem Lächeln genommen werden, ansonsten spielen sich im Kopf zu viele Dinge ab, die letztendlich zu einem Erektionsproblem führen könnten.

Physische oder psychische Ursachen – Unterschiedlicher Verlauf

Bei den oben genannten Gründen handelt es sich um ein rein psychisches Problem, welches wohl leichter in den Griff zu bekommen ist. Aber auch körperliche Ursachen sind oftmals Schuld an einem Erektionsproblem. Für den Mann selbst ist das trotz fehlender ärztlicher Kenntnisse oft sehr einfach festzustellen. Stimm nämlich etwas aus körperlicher Sicht nicht, so bekommt Man(n) zwar zunächst eine Erektion, diese lässt jedoch schon nach kurzer Zeit wieder nach, was einen natürlichen Geschlechtsverkehr eher unmöglich macht. Dies trifft zwar in erster Linie bei älteren Personen auf, aber auch in jungen Jahren können Männer diesbezüglich bereits geschädigt sein. In vielen Fällen geht dieses Problem mit der nachlassenden Erektion auf eine Durchblutungsstörung, Diabetes oder auch einem Nervenleiden einher. Selbiges gilt für regelmäßigen übertriebenen Alkohol- oder Drogenkonsum sowie starkem Übergewicht. Bevor die betroffene Person jedoch in Panik verfällt, sollten zunächst aber alle Eventualitäten überprüft werden. Wird zum Beispiel seit geraumer zeit ein oder mehrere Medikamente eingenommen, so sollte im Beipacktext nachgelesen werden, ob diese eventuell Erektionsstörungen als Nebenwirkung haben.

Wie äußern sich Erektionsprobleme?

Wie äußert sich ein Erektionsproblem? – eine unangenehme Frage, der man einmal auf den Grund gehen sollte. Sicher ist es so, dass Sexualität zu einer Beziehung gehört. Nur wenige Beziehungen, in denen Sex keine Rolle spielt, funktionieren wirklich. Es kann aber sein, dass man die Sexualität nicht mehr so ausleben kann, wie man eigentlich will. Das kann Frauen und Männern gleichermaßen passieren. Das bedeutet einfach, dass man keinen Spaß mehr am Sex hat oder den Beischlaf nicht mehr in der gewohnten Weise durchführen kann. Viele Beziehungen leiden dann darunter. Nicht zuletzt aus psychologischen Gründen. Derjenige, der den Sex nicht mehr ausführen kann, fühlt sich in vielen Fällen wie ein Versager.

Was kann man tun, wenn ein Erektionsproblem auftritt?

Am Anfang ist es vielleicht noch nicht so schlimm. Dann hat man eben weniger Sex als zuvor. Auf die Dauer kann dieses Problem aber zu einer echten Belastung werden. Das vor allen Dingen dann, wenn der Partner mit der Situation unzufrieden ist. Dann kann man mit dem Erektionsproblem einen Arzt aufsuchen. Dieser kann eventuell Hilfestellungen geben. Wenn es sich um ein psychisches Problem handelt, ist es ratsam, dass man einen Psychologen aufsucht. Wenn es sich bei dem Erektionsproblem um einen körperlichen Mangel handelt, können in vielen Fällen Medikamente helfen. Ein guter Arzt weiß dann, welche Medikamente er in diesem Fall verschreiben sollte. Wenn diese nicht helfen können, gibt es weitere Medikamente. Diese sind in vielen Fällen auf dem freien Markt erhältlich.

Wo bekomme ich die Medikamente, die mir helfen?

Man kann sagen, dass das Internet in diesem Fall einen großen Vorteil für den Verbraucher gebracht hat. Die meisten Medikamente können online erworben werden. Wenn man die Ursachen des Problems kennt, kann man genau die Medikamente kaufen, die helfen. Es ist wichtig, dass man sich auch ein bisschen im Freundes- und Bekanntenkreis umhört. Dann kann man oft eine schnelle Abhilfe schaffen. Es ist also nicht so, dass man diesem Problem hilflos ausgeliefert ist.Es gibt verschiedene Medikamente, die auf eine bestimmte Weise helfen. Wenn man diese über einen gewissen Zeitraum einnimmt, hat man schon bald wieder eine zufriedenstellende Sexualität. Dann verläuft eine Beziehung wieder wesentlich besser. Die körperlichen oder seelischen Ursachen einer Erektionsstörung können schnell behoben werden.

Man sollte sich nur rechtzeitig um die Behebung des Problems kümmern. Dann ist oft wieder ein völlig normales Leben möglich. Mit dem Arzt kann man genau besprechen, wo die Ursachen liegen. Damm weiß man auch, mit welcher Medizin man ansetzen muss. Es gibt viele Mittel, die hier eine große Wirkung erzielen können. Nebenwirkungen sollte man natürlich beachten.

Wer hilft bei Erektionsproblemen?

Erektionsprobleme sind für betroffene Männer eine große Last. An erster Stelle zur Problemlösung steht die Ursachenfindung. Diese kann nur durch Spezialisten erfolgen. Der Hausarzt kann dem Betroffenen weiterhelfen, oder man sucht das direkte Gespräch mit einem Andrologen oder einem Urologen. Wichtig ist, dass das Problem schneller gelöst werden kann, wenn man frühzeitig damit anfängt, sich Hilfe zu suchen.

Der Androloge

Andrologen sind Ärzte speziell und ausschließlich für Männer. Sie untersuchen den Hormonstatus und den Testosterongehalt. Zudem sind Kenntnisse zur männlichen Gesundheit vorhanden, so dass der Gang zum Andrologen definitiv hilfreich sein wird. Der Arzt ist auf Krankheiten wie Erektionsprobleme spezialisiert und kann sowohl diagnostizieren als auch behandeln. Zudem fühlen sich betroffene Männer bei Andrologen oft am besten aufgehoben, da hier auch die Scheu und das Schamgefühl, über die Probleme zu sprechen, nebensächlich sind. Eine Ursachenfindung ist für den Andrologen kein Problem. So kann er beispielsweise einen Testosteronmangel feststellen, welcher eine Ursache für Erektionsprobleme darstellen kann. Entsprechend seiner Diagnose, berät er über mögliche Therapien und Weiterbehandlungen.

Der Urologe

Die Urologie behandelt als Teilgebiet der Allgemeinmedizin vor allem die harnableitenden und harnbildenden Organe bei Männern wie bei Frauen Aber auch auf Geschlechtskrankheiten ist der Urologe spezialisiert. Bei Erektionsproblemen kann man(n) getrost den Urologen seiner Wahl aufsuchen. Dieser Arzt kann Behandlungsmöglichkeiten empfehlen und für eine weitere Therapie sorgen. Da das Fachgebiet der Urologie auch Bereiche der Andrologie abdeckt, ist auch der Urologe ein zuverlässiger Ansprechpartner bei Erektionsproblemen.

Erster Gang zum Arzt

Bevor man ausharrt, sich dem Problem nicht stellt und weiter unter der Erektionsstörung leidet, sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Nur dieser kann die Ursachen feststellen und die passende Therapie finden. Erektionsstörungen müssen durchaus kein lebenslanges Problem bleiben. Man muss sich nur an richtiger Stelle Hilfe suchen. Je nach Diagnose und Bedürfnissen empfehlen die Ärzte Therapien wie Psychotherapien, Tablettentherapien, Injektionskuren oder operative Eingriffe. Nur ein Fachmann, wie der Urologe oder der Androloge, kann die Therapie nach den Bedürfnissen und Ursachen der betroffenen Männer finden und dort ansetzen, um die Heilung voranzutreiben.

Bei seelischen Ursachen

Sind die Gründe für die Erektionsstörungen psychisch bedingt, wird eine Psychotherapie empfohlen. Ein Psychotherapeut kann dabei helfen, die Ursachen tiefer zu ergründen und dagegen anzugehen. Spezialisierter für die Problematik der Erektionsstörungen sind Paar- oder Sexualtherapeuten, die die passenden Therapien anbieten und helfen können.

Den Therapieerfolg fördern

Wer ebenfalls bei Erektionsstörungen helfen kann, sind der Partner oder die Partnerin sowie Selbsthilfegruppe und spezielle Foren. Das Zauberwort lautet Eigeninitiative. Das Einbinden des Partners in die jeweilige Therapie ist in den meisten Fällen fördernd und hilfreich. Schließlich ist der Partner genauso betroffen und Reden kann viele Barrieren lösen. Mit Hilfe von Selbsthilfegruppen und auch dem Partner kann zudem die Lebensweise umgestellt werden, so dass man künftig gesünder lebt. Dazu gehören das Nichtrauchen, der Verzicht auf Alkohol, ein gesünderer Speiseplan sowie Sport und Auszeiten. Ein gewisses Maß an Eigeninitiative kann die ärztliche Therapie in jedem Fall unterstützen und sehr hilfreich sein. In den meisten Fällen wird der Therapieerfolg dadurch sogar beschleunigt.

Welcher Arzt hilft bei Erektionsproblemen

Sofern ein Erektionsproblem über einen längeren Zeitraum besteht, bleibt den Männern wohl nicht wirklich etwas Anderes übrig als einen geeigneten Facharzt aufzusuchen. Dabei stellen sich bestimmt viele Männer die Frage, welcher Doktor nun der richtige wäre.

Der Hausarzt ist nicht die richtige Wahl

Nachdem vermutlich zum Hausarzt das größte Vertrauen besteht, würden wohl Viele einen Besuch bei diesem vorziehen. Dieser kennt sich allerdings nur eingeschränkt mit der Thematik aus, so dass es als Betroffener wesentlich mehr Sinn macht wahlweise einen Urologen oder auch einen Andrologen zu wählen. Beide Fachgebieten beschäftigen sich mit einer ähnlichen Thematik und die Ärzte in diesen Gebieten haben dementsprechend ausreichend Erfahrung mit Männern, die ein Erektionsproblem haben.

Besser heute als morgen Termin vereinbaren!

Bei einer Erektilen Dysfunktion ist es ratsam besser früher als später den Gang zum Arzt anzutreten. Auch bei besonders großer Scham und Angst ist das die beste Entscheidung. Beim Gespräch mit der Assistentin am Telefon ist es nicht zwingend nötig, intensiver auf die Problematik einzugehen. Es ist bereits ausreichend zu erwähnen, dass es einem nicht so gut gehen würde und eine Beratung gewünscht wird.

Ehrlich und ausführlich antworten

Steht dann der Termin beim Urologen oder Andrologen vor der Tür, werden die Betroffenen von ihren Ärzten mit gewissen intimen Fragen konfrontiert. Deren Antworten dienen dem Arzt dazu sich ein Bild vom jeweiligen Erektionsproblem zu machen und die möglichen Ursachen und Gründe einzuschränken. Auch wenn es anfangs ein ziemlich schwieriges Gespräch ist und verständlicherweise viele Menschen nicht gerne offen mit einer fremden Person darüber sprechen, so ist es ganz besonders wichtig, dass sämtliche Fragen wahrheitsgemäß und so ausführlich wie nötig beantwortet werden.

Körperliche Untersuchung kurz und schmerzlos

Wesentlich größer sind die Sorgen der Betroffenen in der Regel aber bei der im Anschluss anstehenden körperlichen Untersuchung. Hierbei geistern die verrücktesten Mythen und Stories in der Allgemeinheit herum, in Wahrheit ist die Untersuchung zwar sehr intim, dafür jedoch kurz und völlig schmerzfrei. Mit einem Handschuh mit Gel darauf fühlt der Arzt über den Enddarm an der Prostata, es dauert in der Regel weniger als eine Minute, dann ist die Prozedur auch schon wieder vorbei.

Alleine oder zu zweit

Damit Männer, die unter einem Erektionsproblem leiden, sich geborgener und sicherer fühlen bei ihrem Besuch beim Urologen oder Andrologen, dürfen auch die Freundinnen bzw. Ehepartnerinnen dabei sein. Gemeinsam fällt es auch leichter gewisse Fragen zu stellen, die ihr Sexleben betreffen. Denn der behandelte Arzt gibt auch sehr gerne darüber Auskunft, ab wann und wie wieder mit einem gewöhnlichen und gewohnten Sexleben zu rechnen sein wird.

Urologe und Erektionsprobleme

Viele Männer weltweit leiden unter Erektionsproblemen. Was aber tun, wenn es wirklich zum persönlichen Problem wird, und wo bekommt man Hilfe her? Besonders hilfreich bei einer erektilen Dysfunktion kann das Aufsuchen eines Urologen und Andrologen sein. Beides sind Ärzte, die tagtäglich Männer behandeln, die unter solchen Problemen leiden. In dem folgenden Text geht es hauptsächlich um die Rolle des Urologen und die Art, wie eine solche Behandlung aussehen soll. Vorher sollte aber verstanden werden, worum es sich bei der Urologie handelt.

Was genau ist die Urologie?

An sich spricht man von einem medizinischen Teilgebiet. Es befasst sich mit inneren Organen. Unter anderem mit: Nieren, Harnblase, Harnleiter, Harnröhre. Aber auch befasst sich dieses Teilgebiet mit den Krankheiten der männlichen Geschlechtsorgane. Betroffen sein können:

  • Hoden,
  • Nebenhoden,
  • Samenleiter- und Bläschen,
  • sowie Penis und Prostata.

Wie schon gesagt,sollte sich auch bei der Vereinbarung eines Termins immer wieder vor Augen gehalten werden, dass der Urologe täglich solche Behandlungen einer Erektionsstörung durchführt, und deswegen der zu Behandelnde auch keine Angst haben muss, da weitaus mehr Männer unter Erektionsproblemen leiden, als vielen wirklich bewusst ist. Für Ärzte ist es reinste Routine, solche Behandlungen durchzuführen. Also keine Angst haben, einen Termin zu machen. Bei der ersten Untersuchung werden vom Arzt Routinefragen gestellt. Zum Beispiel (handelt sich nur um einen kleinen Ausschnitt des Gesprächs):

  1. Seit wann leiden Sie unter einer erektilen Dysfunktion?
  2. Wie sehen diese Störungen aus, vor allem beim Geschlechtsverkehr?
  3. Gibt es noch andere Familienmitglieder, die unter demselben Problem leiden?
  4. Haben Sie noch Lust am Sex?

Danach wird es zu einer körperlichen Untersuchung kommen. Aber wie genau sieht das aus? Der Patient muss sich hinlegen. Der Arzt wird nun einen Handschuh anziehen, mit einem Gel beschmieren, und durch den After versuchen zur Prostata zu gelangen, um diese ertasten zu können. Dieser Eingriff soll schmerzfrei und schnell verlaufen.

Dann wird vom Patienten etwas Blut abgenommen, um über ein Blutbild herauszufinden, wo genau das Problem liegen kann. Diese werden eingeschickt und im Labor ausgewertet. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehen unter anderem die Werte des Testosteronspiegels, anderer Hormone, die zum Beitragen einer Erektion wichtig sind, und verschiedenste Proteine. Auch besteht die Möglichkeit, die Partnerin zu einer solchen Untersuchung mitzunehmen, um gemeinsam an das Erektionsproblem heranzugehen, vielleicht auch gemeinsam eine Lösung dafür zu finden. Nach der Auswertung und Untersuchung wird der Arzt verschiedenste Prognosen mit dem Betroffenen durchsprechen und eventuelle Behandlungsmöglichkeiten auftun. Eventuell reicht es einfach nur Medikamente zu nehmen, die die bei Erektionsstörungen unterstützen können. Zum Beispiel das nur zu bekannte Viagra, Levitra, Cialis und viele andere Potenzmittel. Unter anderem kann auch Diabetes ein Problem sein, oder einfach Stress. In einfachen Fällen kann es sein, dass ein Psychologe empfohlen wird, oder auch eine Operation notwendig wäre.

Was verursacht Erektionsprobleme?

Erektionsprobleme sind viel häufiger, als man vielleicht glaubt. Sie betreffen statistisch jeden zehnten Mann und bei den über Fünzigjährigen sogar jeden Dritten. Es gibt viele verschiedene Ursachen dieses Problems, einige sind unabwendbares Schicksal aber viele von ihnen auch gut zu behandeln

Psychische Ursachen von Erektionsproblemen

Schon diese stellen ein weites Feld dat. Bei jungen Männern überwiegen die psychischen Probleme die körperlichen sogar bei weiten. Eine Gruppe von Potenzstörungen beruht auf sexueller Unerfahrenheit eines oder beider Partner, zu hohem Erwartungsdruck und unrealistischen Vorstellungen und auf eventuellen traumatischen Erlebnissen beim “ersten Mal”. Auch noch nicht abgeschlossene sexuelle Selbstfindung kann zur Erektionsstörung führen. Aber auch Stress im Job, zu wenig Freizeit, häusliche Streitigkeiten, extreme Eifersucht oder unterschiedliche sexuellem Wünsche können dazu führen, dass Mann zumindest zeitweise “nicht kann”. Und das sexuelle Versagen in bestimmten Situationen führt sehr oft zu immer größeren Stress und Versagensangst. So kann ein Teufelskreis beginnen, der oft nur mit professioneller Hilfe durchbrochen werden kann.

Organische Ursachen von Erektionsproblemen

Hier kommen grob unterteilt Durchblutungsstörungen in der Sexualorganen, Nervenschädigungen, Schädigungen des Schwellkörper-Gewebes und hormonelle Störungen infrage. Diese Störungen werden in den meisten Fällen durch Erkrankungen ausgelöst wie Bluthochdruck, Diabetes, Bestrahlungen oder Operationen bei Krebserkrankungen, masives Übergewicht, multiple Sklerose und Parkinson, Schulddrüsenerkrankungen oder Testesteronmangel. Je nach Art der Grunderkrankung kann bei entsprechender Behandlung in einem großen Teil der Fälle auch wieder behoben oder zumindest etwas verbessert werden, es gibt aber auch Erkrankungen, die zu ireversiblen Störungen der Potenz führen.

Medikamente als Ursache von Erektionsproblemen

Auch durch eine ganze Reihe von Medikamenten kann als unerwünschte Nebenwirkung eine Potenzstörung auftreten. Die Liste der Arzneimittel, die sich negativ auf die Potenz auswirken können, ist relativ lang. Verschiedene Betablocker gehören ebenso dazu wie harntreibende Medikamente, ACE-Hemmer, Antidepressiva und andere Medikamente. Am besten kann der behandelnde Arzt darüber Auskunft geben, ob ein verschriebenes Medikament zu Erektionsproblemen führen könnte. Nur er weiß auch, ob ein solches Medikament im Fall der Fälle gegen ein anderes ausgetauscht werden kann, dass diese Nebenwirkungen nicht so stark auslöst. Es gibt aber auch Erkrankungen, bei denen das nicht möglich ist und bei denen man mit den Nebenwirkungen des Medikamentes zumindestens vorübergehend leben muss.

Die meisten Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass in den allermeisten Fällen von Erektionsstörungen körperliche und auch seelische gleichzeitig verantwortlich, also multifaktoriell bedingt sind. In vielen Fällen lässt sich gar nicht sicher unterscheiden, ob eine Erektionsstörung organisch oder psychisch bedingt ist. Gerade weil wir heute oft Männlichkeit und Potenz gleichsetzen, leiden Männer mit organisch bedingten Potenzproblemen fast immer auch an mangelnden Selbstwertgefühl und starker, Versagensangst, was dann wieder zur Vermeidung sexueller Aktivitäten, zu Stress im Zusammenleben, depressiven Verstimmungen und sogar zu schweren Depressionen führen kann. Auf diese fatale Weise führt die Angst vor einer nicht ausreichenden Erektion gerade dazu, das diese eintritt und dieses Erlebnis des Versagens kann dazu führen, dass die Erektionsstörung beim nächsten Mal wieder eintritt. Hier hilft nur ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Arzt und noch mehr mit der Partnerin/dem Partner.

Was tun gegen Erektionsprobleme?

Es ist ein Thema, welches in der heutigen Gesellschaft lange Zeit verschwiegen wurde. Dies ändert aber nichts an der ungeheuren Präsenz, welche Erektionsprobleme derzeit haben. Zwar mag es kein besonders neuzeitliches Phänomen sein, und dennoch scheint es gerade jetzt eine besondere Aufmerksamkeit zu bekommen. Viele Betroffene stellen sich dabei mehr oder minder verzweifelt die Frage, was sie nun dagegen unternehmen können. Grundsätzlich gibt es dabei viele verschiedene Ansätze, von denen zumindest die meisten ihre Berechtigung haben. Dies rührt daher, dass es auch jede Menge verschiedene Ursachen dieses Problems gibt, auf die dabei individuell eingegangen werden muss. Doch was können betroffene Männer nun tun, um sich diese Last vom Herzen zu nehmen?

Die psychische Blockade lösen

Bereits an der psychischen Brisanz, welche von dieser Problematik ausgeht, lässt sich gut erkennen, wie hoch dabei der mentale Druck ist. Inzwischen haben viele Studien bewiesen, dass gerade die psychischen Ursachen der Grund für einen großen Teil der Potenzstörungen bei Männern sind. Viele Männer sehen ihren Status als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft, und ihren Status als Mann vor allem darin begründet, dass sie sexuelle Potenz an den Tag legen können. Ist dies nun nicht der Fall, entsteht eine mentale Blockade, welche nicht unbedingt von körperlichen Beschwerden untermauert sein muss. In diesem Fall kann es sich lohnen, das Problem über eine offene Kommunikation mit der Partnerin, oder aber mit einem professionellen Berater zu lösen.

Der medikamentöse Ansatz

Es gibt aber wiederum auch Fälle, in denen ganz klar körperliche Ursachen hinter dem Erektionsproblem stecken. Dabei sind die Gründe, welche dazu führen können, sehr vielfältig. Häufig wird dabei die Diagnose gestellt, dass die Blutgefäße rund um den Penis verengt sind, und somit ein geregelter Blutfluss, welcher für eine Erektion notwendig ist, nicht mehr stattfinden kann. In diesem Fall kann tatsächlich eine medikamentöse Behandlung helfen, das Problem zu lösen. Dabei gibt es in erster Linie den Ansatz, die Problematik nur punktuell zu überwinden. Es gibt hierfür zahlreiche Medikamente, welche dafür sorgen, dass vor einer geplanten sexuellen Aktivität die Fähigkeit zu Erektion wieder zurückgewonnen werden kann. Dabei können verschiedene Wirkstoffe eingesetzt werden, welche allerdings nicht bei jedem Patienten gleich gut funktionieren. Gerade dies ist der Grund dafür, weshalb es sich lohnt, hierbei verschiedene Dinge auszuprobieren. Zum einen reagiert jeder Organismus anders, sodass weder die Verträglichkeit noch die Wirksamkeit pauschal bestätigt werden können. Sollte nun ein bestimmtes Medikament nicht funktionieren, so kann die Wirkung dafür mit einem anderen Wirkstoff wie gewünscht erzielt werden. Nur wer dabei die nötigen Erfahrungen sammelt, hat die Möglichkeit, auch durch ein passendes Timing, das Erektionsproblem punktuell zu überwinden.

Des Weiteren gibt es Medikamente, welche dazu beitragen können, das Erektionsproblem auch dauerhaft hinter sich zu lassen. Die Erfolgsquote ist dabei aber deutlich geringer, als dies bei der medikamentösen Behandlung zur punktuellen Überwindung der Fall ist. Dennoch schafft es auf diese Weise etwas mehr als ein Viertel der Männer, das Problem für einige Zeit ganz hinter sich zu lassen. Viele weitere sprechen zumindest davon, dass sich die Situation etwas verbessert hat.

Was machen bei Erektionsproblemen?

Erektionsprobleme sind ein Thema, welches gerade in unserer heutigen Gesellschaft gerne etwas verschwiegen wird. Dabei weist dieses viele unterschiedliche wichtige Facetten auf, welche alle von großer Bedeutung sind. Dabei gilt es zu beachten, dass sehr viele Männer stark unter dem psychischen Druck leiden, welcher durch eine erektile Dysfunktion hervorgerufen wird. Dieser Druck kann dabei sowohl Ursache als auch Wirkung sein, was die Thematik noch etwas komplizierter macht. Doch was sollte man bei Erektionsproblemen nun genau tun, um diese Last sehr schnell hinter sich zu lassen?

In erster Linie kommt es dabei auch auf die Ursache an, welche hinter diesem Problem steht. Zu Beginn ist es aber nicht sehr empfehlenswert, sich sofort an die Verwendung von Medikamenten zu handelt. Diese enthalten oft Wirkstoffe, welche einen starken Einfluss auf den Körper haben. Besser ist es daher, sich zuerst anderweitig um die Lösung zu kümmern. Ein guter Anhaltspunkt ist dabei der bereits oben beschriebene Druck. Dieser wird dabei von vielen Männern insgeheim aufgebaut, und nimmt dann immer weiter zu. Dabei kann bereits ein klärendes Gespräch mit der Partnerin dazu beitragen. die Situation wieder deutlich zu entspannen. In knapp einem Drittel der Fälle kann dies bereits deutlich zur Beseitigung der erektilen Dysfunktion beitragen.

Die vorsichtige Herangehensweise

Darüberhinaus gibt es allerdings noch weit aus ernstere Fälle, denen oft auch eine körperliche Ursache zugrunde liegt. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass es sich dabei nicht immer um dieselbe Problematik handelt. Empfehlenswert ist es dabei, zuerst einmal auf Nikotin ganz zu verzichten, und, wenn möglich, den Alkohol ebenfalls wegzulassen. Wird dies noch durch eine gesündere Lebensweise unterstützt, stellen sich in vielen Situationen bereits die gewünschten Ergebnisse ein. Natürlich gibt es auch Beispiele, bei denen nur noch medikamentös auf das Problem eingewirkt werden kann. Dabei ist es von großer Bedeutung, sich mit einem Arzt abzusprechen. Zwar verlangt dies etwas Mut um die Scham zu überwinden, doch daraus können stets die besten Ergebnisse erwachsen. Mit dem passenden Rezept ist es zugleich deutlich leichter, an hochwertige Medikamente zu gelangen. Wer diese verschiedenen Punkte beachtet, kann dabei bereits gute Fortschritte erzielen.

Medikamente gegen die Erektionsprobleme

Natürlich reagiert nicht jeder Organismus gleich auf die Zufuhr dieser Wirkstoffe, sodass es stets auch etwas Übung erfordert, um das passende Mittel für sich zu finden. Des Weiteren können auch Schäden bei den umliegenden Strukturen vorliegen, was eventuell durch eine Operation im Bereich des Beckens hervorgerufen werden kann. Dabei sind selbst die Einsätze von vielen Medikamenten oft ohne Wirkung. Bei der Einnahme eines Medikaments sollten die Empfehlungen des Arztes oder aber die Angaben auf der Verpackung, auf jeden Fall eingehalten werden. Nur auf diese Art und Weise kann gewährleistet werden, dass die gewünschte Wirkung ohne gesundheitliche Risiken zustande kommen kann. Eine Erhöhung der Dosis auf eigene Faust sollte dabei tunlichst vermieden werden, und nur unter Absprache mit einem Arzt oder Apotheker geschehen. Wer sich an diesen Punkten orientiert, der kann seine erektile Dysfunktion hinter sich lassen, ohne dabei die eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

Was kann der Grund für Erektionsprobleme sein?

Jeden betroffenen Mann belasten Erektionsprobleme stark. Sie setzen sich dabei oft unter zu viel Druck und verschlimmern das Problem noch zusätzlich. Dabei ist es wichtig, die Ursachen für die Erektionsstörung, in der Medizin auch Erektile Dysfunktion genannt, zu finden. Nur dann kann das Problem gegebenenfalls gelöst werden. Die Ursachen für Erektionsstörungen sind erfahrungsgemäß sehr vielfältig. Sie können psychischer Natur sein, aber auch organische beziehungsweise physische Ursachen sind möglich.

Psychische Ursachen

Die Psyche spielt eine sehr große Rolle bei unserer Gesundheit. Täglich ist der Mensch Belastungen und Stress ausgesetzt. So können Stress, Ärger und Belastungen an Arbeit, im Alltag oder Finanzsorgen, Ursache für Erektionsprobleme sein. Aber auch Persönlichkeits-, Entwicklungsstörungen sowie Depressionen oder Burn Out können ursächlich für die erektile Dysfunktion sein.

Physische und Organische Ursachen

Körperliche Erkrankungen können ein Auslöser für Erektionsstörungen sein. Vor allem Erkrankungen des Nervensystems, von Herz und Kreislauf sowie dem Hormonsystem werden als häufige Ursache genannt. Aber auch Erkrankungen im Genitalbereich sind herkömmlich bei der Ursachensuche. Oftmals sind auch bestimmte Begleiterkrankungen, die Durchblutungsstörungen auslösen, Grund für die Erektionsprobleme. Dazu gehören beispielsweise erhöhte Blutfett- und Cholesterinwerte, Bluthochdruck oder Diabetes. Bei älteren Männern spielt auch der sinkende Testosteronspiegel eine führende Rolle.

Andere Ursachen

Wer sich nicht genügend um seine Gesundheit kümmert und einen ungesunden Lebensstil verfolgt, kann ebenfalls an Erektiler Dysfunktion erkranken. Dazu gehören neben dem Nikotingenuss, auch der übermäßige Alkoholgenuss sowie eine dauerhafte ungesunde Ernährung. Ein ungesunder Lebensstil erhöht das Risiko für Krankheiten bekanntlich, dazu gehören auch Erektionsprobleme. Auch bestimmte Medikamente und deren Nebenwirkungen können Erektionsstörungen auslösen. Bei Männern, die Arznei gegen Bluthochdruck nehmen oder cholesterinsenkende Mittel, aber auch Antidepressiva beispielsweise, wurden gehäuft Erektionsstörungen diagnostiziert.

Bei rund 70 Prozent der betroffenen Männer sind körperliche Faktoren die Ursache für die Erektile Dysfunktion. Oftmals ist der Genitalbereich direkt betroffen, in dem die Penisdurchblutung oder die –muskulatur geschädigt sind. Psychische Ursachen werden ebenfalls immer häufiger genannt, ebenso wie die ungesunde Lebensführung durch Fastfood, Stress, Sportmangel und erhöhtem Zigaretten- und Alkoholgenuss. Besonders die ungesunde Lebensweise führt dazu, dass Blutgefäße verstopfen und die Durchblutung im gesamten Körper gestört wird. Stress und Alltagsprobleme sorgen zusätzlich dafür, dass auch die Lust auf Sex verloren geht. Die Mediziner gehen heutzutage davon aus, dass es in den meisten Fällen nicht nur eine Ursache für Erektionsprobleme gibt. Die möglichen Ursachen beeinflussen sich oft gegenseitig, das heißt, die physischen Ursachen gehen mit den psychischen einher. Der Druck auf betroffene Männer, wenn sie an einer erektilen Dysfunktion leiden, wächst. Männer definieren sich häufig über ihre Potenzfähigkeit. Ist diese nicht gegeben, geraten sie unter Druck. So kommen zum eigentlichen Problem der Erektionsstörung noch Versagensängste, Depressionen, sexuelle Unlust sowie ein schwindendes Selbstwertgefühl hinzu. Liegen physische Gründe vor, leidet also gleichzeitig auch die Psyche. Sucht man(n) sich keine Hilfe, kann ein ewiger Kreislauf entstehen.

Warum hat mann Erektionsprobleme?

Unter Impotenz versteht der Fachmann eine männliche Erektionsstörung. Der Begriff heute lautet: erektile Dysfunktion. In Deutschland sollen zwischen 3 bis 4 Millionen Männer ein Erektionsproblem haben. Wenn ein Mann mit diesen Problemen behaftet ist, bedeutet das, dass er Schwierigkeiten hat, einen befriedigenden Geschlechtsverkehr auszuführen. Sein Penis erlangt die Erektion erst gar nicht, oder er schafft es nicht, diese lange genug aufrechtzuerhalten.

Ist der Penis in einem erschlafften Zustand, sind die dazugehörigen Muskeln angespannt. Wenn der Mann sexuell erregt ist, entspannen sich die Muskeln in seinem Penis und Blut fließt in die Schwellkörper und Penis. Dadurch kommt es zu einer Erektion. Man könnte sagen, alles, was zur Durchblutung vom Penis förderlich ist, sorgt für eine gute Erektion. Hier setzt beispielsweise das bekannte Potenzmittel namens Viagra ein. Setzt ein Mann sich zu sehr unter Druck, will Erfolg haben und verlangt von seinem Körper immer funktionieren zu müssen, löst dies die Versagensangst aus – es führt unweigerlich zur körperlichen und seelischen Verkrampfung.

Es wird dann verhindert, dass Blut in den Penis und Schwellkörper fließt und die erwünschte Erektion bleibt aus. Männer, die ein Erektionsproblem haben, werden meist als ängstlich und verkrampft beschrieben. Das “beste Stück” des Mannes reagiert nämlich sehr empfindlich auf Belastungen wie psychischer Überforderung und zu viel Stress.

Was sind die Ursachen von Erektionsstörungen?

Die Ursache von einem Erektionsproblem kann körperlicher Art sein und auch auf eine psychische Ursache zurückzuführen sein. Die psychischen Probleme können als Ursache überwiegen. Zu den Ursachen körperlicher Art gehören:

  • ein ständiger Bluthochdruck
  • koronare Herzerkrankung = eine chronische Erkrankung durch atherosklerotische Veränderungen der Herzkranzgefäße
  • Diabetes
  • Verkalkung und Schädigung der Blutgefäße
  • Schädigungen der Nerven
  • Rückenmarksschädigung
  • Antidepressiva.

Selten liegt für Erektionsstörungen ein Mangel an Testosteron oder ein Hormonmangel vor.

Zu den psychischen Ursachen gehören:

  • negativer Stress
  • Konflikte privater Art oder beruflich
  • Depressionen
  • starker Leistungsdruck.

Findet eine chronische Überforderung in einem oder mehreren der erwähnten Punkte statt, kommt es zu einem sogenannten Serotoninmangel im Körper des Betreffenden. Und sexuelle Impotenz ist dann ein Symptom des Serotoninmangels. So kann ein Erektionsproblem entstehen. Passiert dies zum ersten Mal, dass ein Mann keine Erektion bekommt, gesellt sich die Versagensangst dazu – der Betroffene schämt sich und fühlt sich als Versager. Leider tun viele Männer sich immer noch sehr schwer, über diese Versagensängste zu sprechen oder sich beim Urologen einen Termin zu holen und sich helfen lassen. Selbst mit der Partnerin ein Gespräch über diese Problematik zu führen, schaffen sie nicht. Das Erektionsproblem eines Mannes kann langfristige Probleme in der Partnerschaft nach sich ziehen.

Wann spricht man von Erektionsproblemen?

Es leiden durchschnittlich mehr Männer unter ihnen, als man erst einmal denkt – Erektionsprobleme sind allgegenwärtig. Schätzungsweise ist sogar jeder fünfte Mann betroffen. Aber wann genau spricht man von Erektionsproblemen?

Wenn die Erektion nicht stattfindet

Normalerweise hängt der Penis beweglich über dem Hodensack. Er beinhaltet drei Schwellkörper, die für eine Erektion maßgebend sind. Im Rückenmark verlaufen Nervenzentren, die die Erektion steuern können. Diese passiert beispielsweise durch visuelle oder örtliche Reizungen aber auch durch erotische Gedanken kann eine Erektion eintreten. Bei einer Erektion handelt es sich kurzgefasst um folgenden Ablauf: Der Penisschaft verlängert sich, es kommt zu einer erhöhten Durchblutung, der Penis wird erregt und steif und im abschließend verringert sich die Größe des Penis wieder und die Steifigkeit geht verloren. Eine Erektionsstörung ist dann vorhanden, wenn genau das nicht passiert.

Der Zeitpunkt, um Hilfe zu suchen

Bei Erektionsstörungen spricht man häufig auch von Potenzstörungen oder Impotenz. Mediziner nennen diese Störung Erektile Dysfunktion (ED). Mediziner und Fachleute konnten bereits bestimmen, ab wann man genau von richtigen Erektionsproblemen sprechen kann. Eine Erektionsstörung besteht dann, wenn es dem Mann innerhalb eines halben Jahres zu mindestens 70 Prozent nicht gelungen ist, seinen Penis in einen erigierten Zustand zu bringen oder die Erektion aufrecht zu erhalten. Dieser Zeitraum von sechs Monaten wird angegeben, weil es auch kurzfristige oder vorübergehende Erektionsstörungen geben kann, die aber keine Erektile Dysfunktion darstellen. Ein Erektionsproblem besteht nur dann, wenn es über einen längeren Zeitraum – in diesem Fall einem halben Jahr – bestehen bleibt. Bei vorzeitigen Samenergüssen – zum Teil ohne Orgasmus – oder bei fehlender Lust auf Sex über einen längeren Zeitraum können auf Erektionsstörungen hinweisen.

Was oft verwechselt wird

Ist ein Mann nur eingeschränkt fruchtbar, handelt es sich nicht zwangsweise um ein Erektionsproblem. Denn bei Erektionsstörungen kann der Mann durchaus ejakulieren und Samen produzieren. Auch im Alter ist es vollkommen normal, wenn die Potenz nachlässt.
Wenn man(n) sich nicht sicher ist, ab wann man von einer Erektilen Dysfunktion spricht, kann zum Urologen oder zum Andrologen gehen. Diese Fachleute beraten, helfen und können genau informieren.

Erektionsprobleme – wie kann Frau helfen?

Erektionsprobleme sind für viele Männer ein absolutes Tabuthema. Oftmals steht die Potenz für Männer in direktem Verhältnis zu ihrem Gefühl der Männlichkeit. Wenn Erektionsprobleme bestehen, leidet die Männlichkeit. Nur ein Bruchteil der Männer spricht über die Problematik und seine Sorgen. Auch die Partnerin ist Bestandteil des Problems, es betrifft beide. Umso wichtiger ist es, dass sich die Frau richtig verhält und ihrem Partner hilft.

Die richtige Reaktion

In einer Partnerschaft ist es wichtig, dass der andere hinter einem steht und ihn in allen Lebenslagen unterstützt. Bei Erektionsstörungen leiden Männer oftmals schon stark genug, als dass sie Vorwürfe oder zusätzlichen Druck der Partnerin ertragen können. Das führt zu noch mehr Selbstzweifeln und Versagensängsten. Merkt die Partnerin also, dass etwas nicht stimmt, sollte sie keinesfalls mit Vorwürfen kontern oder dem Partner zusätzlichen Druck machen, indem sie die fehlende Sexualität persönlich nimmt. Sätze wie „Liebst du mich nicht mehr?“ oder „Bin ich nicht mehr attraktiv für dich?“ helfen bei Erektionsproblemen reichlich wenig. Viel wichtiger ist es, dass die Frau erst einmal verständnisvoll reagiert und keinen zusätzlichen Stress produziert.

Erektionsprobleme sind zwar nicht angenehm, aber auch kein Weltuntergang. Es heißt also, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Situation erst einmal entspannt zu sehen. Auch Belehrungen, zum Arzt gehen zu sollen oder ähnliches, sind nicht förderlich für die Lösung des Problems. Verständlich ist, dass die Partnerin enttäuscht sein kann oder sich Sorgen macht. Jedoch wirkt sich auch das noch stressfördernder auf den Mann aus und sollte unterlassen werden. Wichtig für alle betroffenen Frauen ist, dass sie die Sache realistisch sehen: Die Erektionsprobleme haben nichts mit ihr zu tun, sondern haben in der Regel physische oder psychische Ursachen.

Reden ist Gold

Sicher ist, dass Männer selten über ihre Probleme reden. Aber sicher ist auch, dass dieses Problem beide Partner betrifft. Ein Gespräch mit der Partnerin kann befreiend und erlösend sein. Wenn der Mann nicht von sich aus das Gespräch sucht, sollte die Partnerin behutsam probieren, mit ihm zu sprechen. Am besten ist es, sich vorher über Erektionsstörungen zu erkunden und Fachwissen einzuholen über mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Zur Vorbereitung auf das Gespräch kann Frau auch für etwas Entspannung sorgen. Ein Schaumbad oder eine Massage sind gute Möglichkeiten, aber auch ein Spaziergang, um den Kopf frei zu kriegen. Wichtig ist, den Mann nicht zu überrumpeln oder ihn zu zwingen. Das Gespräch selbst sollte in entspannter, zwangloser Atmosphäre stattfinden und ganz ohne Druck von statten gehen. Vielleicht ist auch ein gemeinsames Wellnesswochenende oder ein spontaner Wochenend-Trip ein guter Anlass, um das Gespräch zu suchen. Oder Frau nutzt eine Gelegenheit, in der sie mit dem Mann vertraut ist, zum Beispiel beim gemeinsamen Kochen. Beim Gespräch gilt es, dass der Mann Gelegenheit hat, zu reden. Die Partnerin sollte vollstes Verständnis haben und ihrem Partner signalisieren, dass man auch gemeinsam nach einer Lösung suchen kann. Fühlt der Mann sich verstanden, schwinden auch der Druck und die Belastung gegenüber der Partnerin und gegenüber sich selbst. Auch die Frau sollte in dem Gespräch über ihre Sorgen und Selbstzweifel sprechen. So merkt der Mann, dass das Problem nicht ihm allein gehört, sondern seine Partnerin ebenso betroffen ist und involviert werden kann, wenn es um die Problemlösung geht. Hat die Erektionsstörung psychische Ursachen, empfiehlt sich für viele Männer ein Sexual- oder Paartherapeut, zu dem die Partnerin mitgehen kann um dort gemeinsam über die Problematik zu sprechen.

Das gemeinsame Finden der Problemlösung sowie der Austausch beim Gespräch können auch neuen Schwung in die Beziehung bringen. Das Gespräch ist ein intimer Moment, in dem jeder Partner über seine Wünsche und Bedürfnisse spricht. So kann die Beziehung auf einer ganz neuen Ebene angegangen werden.

Welche Medikamente bei Erektionsproblemen

Für Männer jeden Alters ist es eine absolute Qual, wenn sie über kurz oder lang von einem Erektionsproblem betroffen sind. Zwar kommt es im Laufe des Lebens bei fast jedem Mann mal vor, dass er Schwierigkeiten hat einen erigierten Penis zu bekommen bzw. diesen auch in diesem Zustand zu halten, alarmierend ist es jedoch erst, wenn dieses Problem über einen längeren Zeitraum auftritt.

Viagra – die erste Wahl

Bei fehlender Potenz kommt in der Regel sofort das Thema Viagra auf. Nach wie vor ist dieses Medikament das bei den Männern beliebteste, wenn es darum geht ihr Erektionsproblem in den Griff zu kriegen. Das mittlerweile seit 17 Jahren erhältliche Produkt, welches ursprünglich zur Senkung des Blutdrucks gedacht war, erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Ähnliche Produkte mit selben Wirkstoff

Ein großes Problem an Viagra ist jedoch der doch relativ hohe Preis. Aufgrund des immer stärker werdenden Drucks wurde vor wenigen Jahren dann der Wirkstoff Sidenafil auch für andere Medikamente zugelassen. So drängten zuletzt immer mehr Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff auf dem Markt. Es gibt aber auch Produktemit anderen Wirkstoffen, die gegen das Erektonsproblem helfen. Diese wären unter anderem Levitra(Wirkstoff: Vardenafil), Cialis(Tadalafil) oder Spedra(Avanafil).

Medikamente bei gestörten Fettstoffwechsel

Ein weiterer Grund für das Erektionsproblem beim Mann ist ein möglicherweise gestörter Fettstoffwechsel. Diese führt wiederum zu einer Arterienverkalkung, wodurch bei den Männern das Problem entsteht ihre Erektion zu halten. In solchen Fällen verordnet der zuständige Arzt – ein Urologe oder Androloge – in der Regel Statine. Sie haben eine nicht ganz so starke Wirkung wie PDE 5-Hemmer, zu denen auch der Viagra-Wirkstoff Sidenafil zählt, haben bei Erektionsproblemen aber dennoch ihren Nutzen.

Probleme durch zu wenig Testosteron

Es ist aber auch im Bereich des Möglichen, dass der betroffene Mann in seinem Körper zu wenig Testosteron besitzt und deshalb Schwierigkeiten mit seiner Erektion hat. Meistens geht eine solch erektile Dysfunktion auch mit einer sehr schwach ausgeprägten Libido einher. Zusätzlich zu anderen Medikamenten verabreicht der Arzt in diesen Fällen dann Testosteron, was nachweislich Erfolge im Kampf gegen das Erektionsproblem beim Mann bringt.

Hausmittel gegen Erektionsprobleme

Wir für viele andere Beschwerden, so hilft Mutter Natur auch bei Problemen mit der Erektion. Probleme mit der Erektion werden oft durch Durchblutungsstörungen hervorgerufen. Zahlreiche Heilpflanzen helfen die Durchblutung zu verbessern, zudem ist auch körperliche Betätigung zur Förderung der Durchblutung empfehlenswert.

Wirksame Heilpflanzen

Kalmuswurzel

Dank seiner ätherischen Öle und Bitterstoffe entfaltet diese Pflanze durchblutungsfördernde Wirkung und wird bei Erektionsproblemen gerne eingesetzt.

Weißdorn

Regt die Durchblutung an und kann bei diesem Problem eine große Hilfe sein. Weißdorn enthält zahlreiche Inhaltsstoffe aus den Gruppen der Flavonoide, welche die Durchblutung im Beckenbereich fördert.

Kürbissamen

Werden vorwiegend bei Vergrößerung der Prostata eingesetzt. Die Einnahme dieses Samens ist aber auch bei Erektionsstörungen sinnvoll. Die enthaltenen Phytosterole beeinflussen den Hormonhaushalt des Mannes positiv. Außerdem enthalten Kürbissamen reichlich Zink, was für die Zellteilung sehr wichtig ist.

Rosmarin

Wird äußerlich angewandt, regt mit seinen Inhaltsstoffen Campher und Rosmarinsäure die Durchblutung an.

Petersilie

Ist meistens als Küchenkraut bekannt. Ist aber bei Problemen mit der Erektion und bei Impotenz sehr hilfreich. Sie fördert die Muskelkontraktion in der Blase und löst dadurch eine sexuelle Stimulation aus.

Bewährte Anwendungen

Pflanzliche Mittel gegen Erektionsstörungen werden vor allem in Tees oder Bädern eingesetzt. Meist muss eine Behandlung mit pflanzlichen Mitteln über einen längeren Zeitraum erfolgen, um einen wirksamen Effekt zu erzielen. Es gibt eine Vielzahl von Gewürzen und Kräutern die die Durchblutung fördern und bei dieser Beschwerde helfen. So wird vor allem Ingwer seit Jahrhunderten als Aphrodisiakum eingesetzt, dasselbe gilt auch für die Gewürznelke. Auch Senf kann beim Erektionsproblem hilfreich sein. Bei äußerer Anwendung wird die Durchblutung stark gefördert, kann allerdings zu Hautirritationen führen.

Fazit: Wer unter einem Erektionsproblem leidet, der kann auf zahlreiche Hausmittel zurückgreifen. Vor allem zahlreiche Teesorten, wie zum Beispiel Kalmuswurzeltee oder Weißdorntee können hier Abhilfe schaffen.

Erektionsprobleme Gründe

Die Gründe für ein Erektionsproblem können sowohl psychische als auch körperliche Ursachen haben. Bei einer Erektion spielt vor allem das Hormon Testosteron eine wichtige Rolle. Das Nervensystem leitet, angeregt durch das Hormon einen Vorgang ein, bei dem die kleinen Arterien an der Wurzel des Penis erweitert werden. Daraufhin kann das Blut in den Penis schneller einfließen und wird in die Schwellkörper gedrückt.

Ursachen und Symptome

Bei einem Problem dieser Art versteht man die Schwierigkeit, dass der Penis keine ausreichende und anhaltende Härte erreicht. Die Ursache dafür kann eine Durchblutungsstörung, Hitze, aber auch ein psychisches Problem sein. Psychische Probleme diesbezüglich sind keine Seltenheit, da sich Erotik und Sex überwiegend im Gehirn abspielen.

Es können aber auch gewisse Medikamente zu einem Erektionsproblem führen, diese können unter anderem Medikamente gegen Bluthochdruck oder Depressionen, starke Schmerzmittel oder Arzneien sein, die den Fettstoffwechsel beeinflussen. Erektionsprobleme können aber auch durch einen ungesunden Lebenswandel hervorgerufen werden. Stress bei der Arbeit oder im Alltag sind ebenfalls oft die Ursache für Erektionsprobleme. Vor allem Dauerstress führt im Laufe der Jahre, mit zunehmenden Alter zu diesen Beschwerden. Ein weiterer Faktor kann auch starker Nikotin- und Alkoholgenuss sein.

Fazit: Erektionsprobleme in der heutigen stressigen Zeit sind keine Seltenheit. Auch Männer in jungen Jahren werden oft mit diesem Problem konfrontiert. Schuld daran ist vor allem der anhaltende Stress und der oft ungesunde Lebenswandel solcher Personen.
Zu wenig Schlaf, vermehrter Koffein- und Nikotingenuss begünstigen diese gesundheitlichen Beschwerden zudem.

Halten diese Probleme länger als sechs Monate an, so spricht man von Impotenz. In diesem Fall ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen. Bei psychischen Problemen ist es nötig, darüber zu sprechen, denn nur so kann eine psychische Blockade abgebaut werden. Empfehlenswert wäre es, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Sport und ein gesunder Lebenswandel fördern die Durchblutung und sorgen zudem für eine Steigerung der körperlichen und sexuellen Fitness. Vergessen sollte man auch nicht, genügend Zeit für Erholung und Entspannung einzuplanen.

Erektionsprobleme beim ersten Mal

In der allgemeinen Bevölkerung hält sich immer noch sehr hartnäckig die Meinung, dass Erektionsproblem ein altersbedingtes Problem sind. Dies ist aber ganz und gar nicht so, denn zum Beispiel auch beim ersten Mal haben sehr viele junge Männer mit diesem Phänomen zu kämpfen. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig.

Ruhige Atmosphäre schaffen

Verständlicherweise sind die jungen Leute vor ihrem ersten Mal oftmals aufgeregt, weshalb sich in ihren Köpfen sehr viele Gedanken abspielen. Doch gerade das ist kontraproduktiv. Ganz wichtig ist es vor dem ersten Mal eine ruhige und entspannte Atmosphäre zu schaffen. Outdoor Experimente oder besondere Stellungen sind keine ideale Herangehensweise an das erste Mal. Außerdem machen sich junge Männer oft Sorgen darüber, dass sie bei ihrem ersten Mal womöglich von Eltern oder Geschwistern erwischt werden könnten. Diese Vorstellung und Angst löst in den Köpfen absolute Panik aus, woraus in vielen Fällen eine absolute Flaute in der Hose resultiert.

Kommunikation ist das A und O

Falls Sorgen und Ängste vorhanden sind, sollten diese im besten Fall noch vor dem ersten Mal mit dem Partner besprochen werden. Denn meistens zeigt sich dann ohnehin, dass die Ängste in der Regel unbegründet sind. Wenn erstmal die Fronten zwischen Mann und Frau geklärt sind, dann kann das erste Mal auch viel entspannter über die Bühne gehen. Für solche Intimitäten zwischen den Partnern ist auch ein gewisses Vertrauen notwendig. Besteht weiterhin eine Unsicherheit, minimiert sich diese unter anderem durch das regelmäßige Erkunden des Körpers des Partners und andere Intimitäten, die eben den Akt noch nicht mit einschließen.

Für den Ernstfall widmen

Ein weiteres wichtiges Thema vor dem ersten Mal ist die Verhütung. Neben der hormonellen Verhütung empfiehlt sich aus mehreren Gründen gerade bei den ersten Malen zusätzlich noch ein Kondom zu verwenden. Auch diesbezüglich stellen sich bei vielen jungen Männern Panik und ein Erektionsproblem ein, wenn es knapp davor ist das Kondom überzustreifen. Aus diesem Grund macht es Sinn sich schon vor den ersten sexuellen Erfahrungen mit einer Dame eine Packung Kondome zu besorgen und das Überstreifen des Kondoms regelmäßig zu üben, damit es im Ernstfall dann wirklich nur noch reine Routine ist.

Falls trotz aller Vorkehrungen ein Erektionsproblem beim ersten Mal vorhanden ist, ist dies noch lange kein Grund zur Sorge. Nervosität lässt sich oft nicht kontrolliert abschalten. Einfach zu einem anderen Zeitpunkt nochmal versuchen, die Chance, dass es dann mit der Erektion besser klappt, ist sehr wahrscheinlich. Sollte sich das Erektionsproblem jedoch auch nach mehrmaligen Versuchen und allen Vorbereitungen nicht beseitigen lassen, ist der Gang zum Urologen ratsam.

Erektionsprobleme – ab wann zum Arzt?

Unser Körper ist ein in sich geschlossenes System und wenn etwas nicht stimmt, zeigt er uns das sehr deutlich an. Auch Erektionsprobleme sind zunächst einmal nur ein Hinweis des Körpers. Irgendetwas stimmt nicht und es ist durchaus möglich, der Sache zunächst selbst auf den Grund zu gehen. Natürlich nur, wenn keine anderen Beschwerden vorliegen und man(n) sich nicht krank fühlt. Sollte das doch der Fall sein, darf man nicht lange hadern und muss sofort zu einem entsprechenden Mediziner. Am besten einem Urologen.

Ursachensuche und die Entscheidung für oder gegen einen Arztbesuch

Die Ursachen für Erektionsprobleme müssen nicht zwingend körperlicher Natur sein. Die Psyche spielt eine wahnsinnig große Rolle, wenn es um Libido und Stehvermögen geht. Stress und Leistungsdruck sind die Hauptgründe für fehlende Potenz. Was so banal klingt, kann für die Psyche der Anfang eines wirklich schlimmen Teufelskreises werden: Man(n) ist überfordert, enttäuscht von sich selbst und fühlt sich als Versager. Angst schleicht sich ein, Angst vor erneutem Versagen. Und dann ist es neben dem Stress auch noch die Angst, die alles lähmt bzw. erschlaffen lässt. Die Folge ist chronifizierter Stress und dieser beeinflusst die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin maßgeblich. Fehlt dieses Hormon, kann aus der beginnenden Krise eine echte Depression werden.
Ist es möglich den Stress abzustellen, sollte das auf jeden Fall passieren. Wenn die Dinge zu entgleiten drohen und kein Stressabbau stattfindet, dann ist professionelle Hilfe die einzig richtige Lösung.

Wann muss in jedem Falle ein Arzt aufgesucht werden?

Wenn psychische Ursachen ausgeschlossen werden können, ist das schon einmal ein erstes Indiz, welches für einen Arztbesuch spricht. Wenn schon Hinweise auf Bluthochdruck, Diabetes oder kardiovaskuläre Erkrankungen vorliegen, ist es höchste Zeit zu handeln. Der Arztbesuch wird in solchen Fällen unumgänglich. Wenn Medikamente eingenommen werden müssen, sollte auch eine Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Manche Mittel wie Betablocker oder Antidepressiva sind durchaus dafür bekannt, die Potenz zu vermindern. Eine clevere Umstellung der Medikamente kann hier wirklich Wunder wirken!

Bildmaterial: Man with erectile dysfunction during sex © Antonioguillem | Fotolia