Agalmatophilie

Sexyklopädie-Beitrag aus:  12/2019

Unter Agalmatophilie versteht man eine sexuelle Vorliebe und Hinziehung, bei welcher der Betroffene eine starke emotionale und sexuelle Präferenz zu Statuen oder Puppen entwickelt. Diese müssen nicht nackt sein oder sich in eindeutigen Posen präsentieren. Auch die Hingezogenheit zu Bildern oder Gemälden ist bei der Agalmatophilie möglich. Schon die Herkunft des Wortes “Agalmatophilie” und die Zusammensetzung sind eindeutig. Es setzt sich auf dem griechischen Begriff “agalma” der “Statue” bedeutet “philos” zusammen. “Philos” steht dabei für “Freund”. Auch andere Bezeichnungen wie Statuophilie oder Pygmalionismus bezeichnen das gleiche Phänomen. Schon in der Antike kommt diese Neigung vor und ist schriftlich festgehalten. Laut den Schriften hat sich damals König Pygmalion in eine aus Elfenbein geschaffene Statue verliebt. Da die Moralvorstellungen in dieser Zeit anders waren, handelte es sich dabei um keine Auffälligkeit.

Genauere Einordnung

Es handelt sich bei Agalmatophilie um einen Objektfetisch. Bei diesem ersetzt ein Gegenstand einen lebendigen Partner und weckt Begehrlichkeiten. Wenn es sich um Statuen handelt, ist es für den Außenstehenden leichter, dass er nachvollzieht, warum es zur Erregung kommt, da es hier menschliche Züge und Formen sind, die eine Erregung auslösen. Der Mensch baut hier eine wirkliche Verbindung auf, die nicht anders ist als bei einem lebenden Partner. Er entwickelt wahre Gefühle, die sich nicht unterscheiden lassen. Dabei muss sich das Objekt der Begierde nicht im eigenen Besitz befinden. Es kann sich beispielsweise um ein Ausstellungsstück in einem Museum handeln. Es braucht keinen physischen Kontakt, damit es beispielsweise zur Ejakulation kommt. In vielen Fällen kann man den Gegenstand sein ganzes Leben nicht berühren, da er besonders geschützt ist.

Weitere interessante Aspekte

Für die Wissenschaft ist die Agalmatophilie interessant, da sie noch nicht besonders erforscht ist. Deshalb gibt es derzeit auch kein statistisches Material, welches aussagt, wie stark diese Fixierung in der Gesellschaft ausgebildet ist. Vereinzelt hört und liest man davon auch in den Medien. Hier sind es dennoch meist Extremfälle, die präsentiert werden. So gibt es Berichte, dass Personen eine Eheschließung mit einem Gegenstand anstreben. Dieser Verbund soll mit einer zwei- oder gleichgeschlechtlichen Ehe gleichgesetzt werden. Hierfür ziehen die Betroffenen sogar vor Gericht. Je nach kulturellem Hintergrund kommt es dabei zu unterschiedlichen Ergebnissen.

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