Abmelken

Beim Abmelken handelt es sich um eine Sexualpraktik, die im BDSM-Bereich vorkommt. Abmelken hört sich im ersten Augenblick etwas brutal an, jedoch ist dies nicht der Fall. Sie kommt in vielen Bereichen zum Einsatz. Bei Bondage-Fetischisten ist sie sehr beliebt und ebenfalls, wenn man einen Slaven keusch hält, kann man dadurch den letzten Tropfen seines Spermas gewinnen. Auch aus hygienischen Gründen ist das Abmelken oftmals notwendig. Besonders dann, wenn ein Keuschheitsgürtel zum Einsatz kommt. Kommt es nicht zum Abmelken, dann kann es passieren, dass es zu einer Ejakulation eintritt und sich die Spermien dann zwischen der Haut und dem Gürtel einnisten. Dadurch können Krankheiten entstehen, weshalb das Abmelken in regelmäßigen Abständen notwendig ist.

Wie funktioniert eine solche Zwangsentsamung?

Dabei ist es unerlässlich, dass es zu einer Stimulation der Prostata kommt. Man findet diese leicht. Sie liegt direkt zwischen der Harnblase und dem Steißbein in der Mitte des männlichen Beckens. Damit hier ebenfalls für Sterilität gesorgt ist, muss man sich dafür Latexhandschuhe anziehen, die man in jeder Drogerie oder Apotheke bekommt. Damit man leichter durch den Anus eindringen kann, bietet sich die Verwendung eines speziellen Gleitgels an, das ebenfalls problemlos im Handel erwerbbar ist. Mit einem Finger startet nun Öffnung des Analmuskels, damit man nur leichter eindringen kann. Schließlich passen mehr Finger hinein. Nach ungefähr 4 bis 5 cm erreicht man die Prostata. Hier baut man einen leichten Druck auf oder massiert diese. Es kommt zum Samenerguss, wobei es jedoch zu keinem Gefühl der Befriedigung kommt.

Die Vor- und Nachteile, die durch die Zwangsentsamung entstehen

Will man beispielsweise einem Sklaven seinen Sperma entlocken, ohne dass dieser dabei befriedigt sein soll, dann ist diese Methode dafür der leichteste Weg. Sie lässt sich auch gut als Strafe einsetzen. Zusätzlich darf man den gesundheitlichen Aspekt nicht vernachlässigen, da man auf diese Weise einen Samenstau verhindert. Auch bleibt das Gefühl der sexuellen Erregung bestehen, obwohl sich in den Hoden kein Fortpflanzungsmaterial mehr befindet, was sich häufig als Qual herausstellt. Doch man muss bei dieser Praktik extrem vorsichtig vorgehen, da sonst ein hohes Verletzungsrisiko besteht. Ist der Schließmuskel angespannt und man versucht diesen mit Gewalt zu öffnen, ist das immer schmerzhaft.